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Garnisonkirche in Potsdam
Garnisonkirche
Debatte um Garnisonkirche
Saskia Hüneke (Grüne).

In der 3sat-Doku zum Wiederaufbau des Garnisonkirchturms hat Hildegard Rugenstein von der Französisch-Reformierten Gemeinde harsche Kritik geübt. Sie spricht unter anderem von „Rachearchitektur“. Kunsthistorikerin Saskia Hüneke reagiert nun mit einem Offenen Brief an die Pastorin.

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TV-Doku über Wiederaufbauprojekt
Werbeplakat für den Wiederaufbau der Garnisonkirche.

Je näher der geplante Baustart für den Garnisonkirchturm im Oktober kommt, desto stärker wird die bundesweite Aufmerksamkeit: Ein Film auf 3sat beleuchtet die verschiedenen Seiten im Konflikt um das Wiederaufbauprojekt – Sendetermin ist heute um 19.30 Uhr. Einschalten lohnt sich allein wegen der spannenden Vogelperspektiven auf die Innenstadt.

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Kultur in Potsdam
Gruppenbild mit einigen der mittlerweile rund 250 Nutzer des Kunsthauses im alten Rechenzentrum.

Das Kunsthaus im Potsdamer Rechenzentrum feiert am Freitag und am Sonnabend sein zweijähriges Bestehen. Das Jubiläum wird von Ungewissheit überschattet. Denn noch immer ist unklar, ob der Vertrag für das Haus verlängert wird. Aktuell endet die Frist im August 2018.

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Kunsthaus im Potsdamer Rechenzentrum
Mosaik  aus der Serie „Der Mensch bezwingt den Kosmos“ von  Fritz Eisel an der Sockelfassade des Rechenzentrums.

Die Debatte um die Zukunft des Kunsthauses im Rechenzentrum hat eine neue Diskussion zu den Möglichkeiten der Kreativwirtschaft in Potsdam entfacht. Zurück gestellt wurde im Kulturausschuss am Donnerstag nach heftigem Streit ein Antrag der Linken, der zum Ziel hat, dass die Verträge für das Kunsthaus „um mindestens fünf Jahre“ verlängert werden.

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Vorschlag für Potsdam kreative Köpfe
Linken-Fraktionschef Hans-Jürgen Scharfenberg, Baudezernent Bernd Rubelt (parteilos), Christian de la Motte, Sprecher der Nutzer des Rechenzentrums, und Wieland Eschenburg, Kommunikationsvorstand der Stiftung Garnisonkirche (v.r.) vor dem Rechenzentrum und dem Ziegelbogen mit Nagelkreuz am künftigen Standort des Garnisonkirchturms..

In der Debatte um die Zukunft der Kreativen in der Potsdamer Innenstadt bringt Baudezernent Bernd Rubelt (parteilos) eine neue Ausweich-Option für die Nutzer des Rechenzentrums ins Spiel.

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Vom Rechenzentrum in den Langen Stall
Entwurf des Berliner Architekten Bernd Albers für den Langen Stall aus dem Jahr 2013.  Rechts ein Modell der Garnisonkirche.

Kreative aus dem Rechenzentrum lehnen Übersiedlung in den Langen Stall ab Gleichzeitig fordern sie eine weitere Nutzung des Rechenzentrums „von mindestens 20 bis 25 Jahren“. Der Grund: Die notwendigen Investitionen für Instandhaltungsmaßnahmen könnten sich erst in diesem Zeitrahmen amortisieren und deshalb auch nur dann von den Nutzern selbst getragen werden

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Kunst- und Kreativhaus darf hoffen
Das Rechenzentrum soll nun bis 2023 als Arbeitsstätte und Treff der Potsdamer Kreativszene erhalten bleiben

Gemischte Reaktionen auf den Vorstoß von Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD), das Kunst- und Kreativhaus bis zum Jahr 2023 zu erhalten. Wieland Eschenburg von der Stiftung Garnisonkirche erklärt: „Es gibt im Hinblick auf die Laufzeit bis 2023 keine Vereinbarung – welche Jahreszahl dann tatsächlich in der Vereinbarung steht, ist noch völlig offen.“

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Kreativhaus in Potsdam

Die Künstler im Kreativhaus können noch einige Jahre im alten Rechenzentrum in der Breite Straße bleiben. Das ist jedenfalls das Ergebnis eines Treffens aller Beteiligten. Auch die Stiftung Garnisonkirche hat nichts dagegen, machte aber deutlich, dass dadurch der Bau des Garnisonkirchturms teurer wird. Doch dafür könnte es eine Lösung geben.

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Geschichte Potsdams
So soll nach dem Willen der Stiftung Garnisonkirche zumindest der Turm des umstrittenen Gebäudes wieder aussehen.

Der protestantische Kirchenbau gilt den Kritikern als Symbol deutschnationaler Entgleisungen. Sie denken vor allem an den „Tag von Potsdam“ und den Handschlag von Hitler und Reichspräsident Hindenburg. Matthias Grünzigs Studie „Für Deutschtum und Vaterland“ zeigt nun, dass die Kirche schon viel früher Treffpunkt rechter Organisationen war. Aber es gibt Einwände.

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Potsdam
Frank-Walter Steinmeier.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier wird die Schirmherrschaft für den Wiederaufbau der Garnisonkirche übernehmen. Das gab die Stiftung am Dienstagabend bekannt. Steinmeier erhofft sich mit der Garnisonkirche einen „Lernort der deutschen Geschichte“.

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27. Juni 2017
Elias Franke und Kristina Tschesch.

Volles Programm in Potsdam. Allein die Aufzählung aller Stichwörter für heute ist spannender als das gesamte Themenpakt so mancher Wochen: Abrissobjekt, Leiche, Spendensammlung, Sicherheitskonzept, Autisten, Russland, Ausbildungsangebote, Polizeiprotest, Sommerparty und Army-Flüchtling. Selbst beim Wetter ist heute ja ein entscheidender Tag.

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Spendenkatalog für Schmuck des Garnisonkirchenturms
Drei Männer, ein großer Traum: Wieland Eschenburg, Wolfgang Huber und Matthias Dombert (v.l.) legen große Hoffnung in den neuen Spendenkatalog.

Flammenvasen, Baluster und Baugerüst: Die Stiftung Garnisonkirche Potsdam wirbt mit einem neuen Katalog um Geld- und Sachspenden für den Wiederaufbau des Kirchturms. Der Katalog dazu bringt es auf ein Volumen von 18,5 Millionen Euro. Unabhängig davon, ob der Rubel rollt, soll im September die Baustelle an der Breiten Straße eingerichtet werden.

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Geschichte der Garnisonkirche in Bildern

Die Garnisonkirche in Potsdam ist eine Kirche mit bewegter Vergangenheit. 1732 eingeweiht, wird sie im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt, die Ruine 1968 gesprengt. 2017 beginnt mit dem Turm der Wiederaufbau. Berühmt-berüchtigt ist sie durch den „Tag von Potsdam“.

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Potsdam – damals und heute

Zeitreise durch Potsdam: Anhand von historischen und aktuellen Aufnahmen zeigt die MAZ, wie sich die Stadt Potsdam verändert hat – und was wieder aufgebaut wurde. Besuchen Sie mit Klick durch die Galerie Potsdams markante Ecken – damals und heute.

Soll die Garnisonkirche umbenannt werden?