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Gesundheit & Lebensfreude Kinder aus Flüchtlingsfamilien machen mit
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15:03 28.02.2016
Kinder des Projektes bei einer Theaterprobe. Quelle: Thomas Hebestreit
Oranienburg

Für den Sonderpreis der Staatsministerin für Kultur und Medien ist das Oranienburger Theaterprojekt „Ich und du _ du und ich“ vom Bildungsministerium des Landes Brandenburg sowie von der Evangelischen Kirche in Deutschland vorgeschlagen worden. Die Preisverleihung soll am 21. Mai 2016 im Rahmen der Auftaktveranstaltung „Kultur öffnet Welten“ in Berlin stattfinden.

Im vergangenen Jahr stand die erste Auflage des interkulturellen und integrativen Projektes mehrmals erfolgreich auf der Bühne. Neben der eindrucksvollen Aufführung in der Oranienburger Nicolaikirche standen die jungen Schauspieler auch im Potsdamer Hans-Otto-Theater auf den Brettern, die die Welt bedeuten.

Unterdessen geht das erfolgreiche Projekt in die zweite Runde. Unter dem Arbeitstitel „Eine Hand voll Sterne“, angelehnt an den gleichnamigen Roman von Rafik Schami, probten am 14. Februar im Oranienburger Eltern-Kind-Treff 25 Kinder für das neue Stück. Die Premiere wird am 3. Juni 2016 im Rahmen der Feierlichkeiten zur 800-Jahr-Feier der Stadt Oranienburg zu sehen sein, eine weitere Aufführung im Rahmen eines Festes für Geflüchtete ist am Kultur- und Kreativstandort der Kreisstadt, dem Oranienwerk, geplant.

Wesentliche Säulen des Projektes sind neben der Trägerschaft der Evangelischen Kirchengemeinde Oranienburg auch die Kooperationspartner: Der Kreisjugendring Oberhavel und die Stadt Oranienburg unterstützen die jungen Akteure tatkräftig. Die professionelle Betreuung und Anleitung wird von der Potsdamer Theaterpädagogin und Figurentänzerin Kathrin Thiele und dem Tänzer und Choreografen Francisco Cuervo geleistet. Für die Projektleitung zeichnet die Gemeindepädagogin der evangelischen Kirchengemeinde Oranienburg, Saskia Waurich, verantwortlich. Für die notwendige Technik auf der Bühne sorgt Osman Kutluay.

„Wir haben 25 Kinder in den Proben. Darunter sind neben Kindern aus Oranienburg und Berlin auch syrische und palästinensische, die mit ihren Familien nach Deutschland geflohen sind. Es ist eine so tolle Erfahrung zu erleben, wie schnell Kinder in Kontakt treten können. Denn für sie existieren Grenzen im Kopf noch nicht“, so die Projektleiterin Saskia Waurich.

Die jungen Schauspieler erarbeiten sich das Bühnenstück selbst, wenig ist vorgegeben. Im Mittelpunkt steht der Ausdruck von Emotionen durch körperliche Bewegungen. „Mich fasziniert das gemeinsame Wachsen der Gruppe an dieser Aufgabe. Und es ist so schön zu sehen, wie stolz die Teilnehmer auf sich und ihre Leistung sind“, ergänzt Waurich.

Von Marion Bergsdorf

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