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Landtagswahl 2014 Brandenburg macht’s mit 16
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18:04 22.08.2014
Nancy Wegner (19, links) aus Michendorf und Laura Brix (18) aus Potsdam wollen Erstwähler animieren, ihr Kreuz zu machen. Quelle: Peter Degener
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Potsdam

40.000 Jugendliche sowie etwa 80.000 volljährige Erstwähler werden in den kommenden drei Wochen mit zwei Initiativen über ihr neues Wahlrecht informiert. Brandenburg ist das erste Flächenland, das 16- und 17-Jährigen die Teilnahme an der Landtagswahl erlaubt.

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Eine 16-tägige Aktionstour durch mehr als 40 Orte in Brandenburg von Eisenhüttenstadt bis zum Potsdamer Landtag unter dem Titel "Wahlwecker" versucht, mit Jugendlichen ins Gespräch zu kommen. Dabei entstehen ab dem 30. August täglich Filme und Blog-Einträge, die ein Bild des jugendlichen Brandenburgs ergeben sollen. Ein junges Team unter Leitung des Sozialpädagogischen Instituts Berlin (SPI) wird dabei mit Bus, Bahn, Planwagen und sogar einem Hubschrauber durch das Land reisen, sich an ungewöhnliche Orte begeben, brandenburgische Persönlichkeiten treffen und dabei das neue Wahlrecht bekannt machen. Das Projekt wird mit 50.000 Euro vom Land gefördert.

Daneben startet schon am Sonnabend die Plakatkampagne "Wählen gehen!" der Koordinierungstelle "Tolerantes Brandenburg". 35 Institutionen wie die Jugendfeuerwehren oder der Sportbund rufen auf 15.000 Plakaten zur Wahl auf.

Von Peter Degener

Hinweise zu Wahlberechtigung und Briefwahl

  • Wahlberechtigt für die Landtagswahl sind alle über 16-jährigen deutschen Brandenburgerinnen und Brandenburger, die seit mindestens einem Monat im Land Brandenburg ihren ständigen Wohnsitz haben und soweit sie nicht durch Richterspruch vom Wahlrecht ausgeschlossen wurden. Voraussetzung zur Teilnahme an der Wahl ist der Eintrag in das Wählerverzeichnis einer Gemeinde. Stichtag ist der 10. August 2014.
  • Jeder Wahlberechtigte, der in einem Wählerverzeichnis eingetragen ist, am Wahltag aber nicht direkt im Wahllokal wählen kann, hat die Möglichkeit, bereits vor dem Wahltag sein Wahlrecht auszuüben. Das geschieht per Briefwahl. Für die Teilnahme muss ein entsprechender Antrag gestellt werden. Dieser kann direkt mündlich in der entsprechenden Wahlbehörde (nicht per Telefon) oder schriftlich, auch über die E-Mail, gestellt werden. Die E-Mail-Adresse ist bei der zuständigen Wahlbehörde zu erfragen. Für diesen Antrag kann der Wahlscheinantrag genutzt werden, der sich auf der Rückseite der Wahlbenachrichtigung befindet. Wird der Antrag per Post gesendet, ist er in einen frankierten Briefumschlag zu legen.
  • Briefwahlunterlagen können bis zum Freitag vor der Wahl (12. September 2014), 18 Uhr beantragt werden, in Ausnahmefällen, beispielsweise wegen plötzlicher Erkrankung, ist die Beantragung von Briefwahlunterlagen auch noch am Wahltag bis 15 Uhr möglich.
  • Wichtig ist, dass der Wahlbrief an der angegebenen Adresse spätestens am Wahlsonntag bis zum Ende der Wahlzeit, um 18.00 Uhr, vorliegen muss. Dieser kann entweder persönlich vom Wähler abgegeben oder per Post versendet werden. Wahlbriefe sollten spätestens am Donnerstag, den 11. September 2014, abgeschickt werden.
  • Weitere Infos unter www.wahlen.brandenburg.de und www.wahlwecker-tour.de
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