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Landtagswahl 2014 Brandenburger würden Woidke wählen
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08:58 23.08.2014
66 Prozent der Brandenburger sehen das Land Brandenburg bei Dietmar Woidke in guten Händen. Quelle: dpa
Potsdam

In Brandenburg wird der Ministerpräsident nicht vom Volk, sondern vom Landtag gewählt. Gäbe es die Möglichkeit, ihn direkt zu wählen, würde Amtsinhaber Dietmar Woidke (SPD) mit 58 Prozent klar vorn liegen, wie Forsa herausfand. 66 Prozent sehen das Land Brandenburg bei ihm in guten Händen.

Mit deutlichem Abstand folgen die Spitzenkandidaten der CDU, Michael Schierack (11 Prozent) und Christian Görke von den Linken (6 Prozent). Ein Viertel der Befragten hat allerdings für keinen der drei zur Wahl stehenden "MP"-Kandidaten eine Präferenz. Diese Zahl ist gegenüber der Dezember-Umfrage gesunken, da waren es noch 39 Prozent. Einen leichten Sprung nach vorn machte dabei CDU-Spitzenkandidat und Parteichef Michael Schierack. Er lag im Dezember noch bei mageren vier Prozent. Görke kam auf drei Prozent.

Den 52-jährigen Woidke, der seit August 2013 Regierungschef ist, würde bei einer Direktwahl auch die Mehrheit der Anhänger von Linke und Grünen wählen. 56 Prozent der Linken würden Woidke und nur 15 Prozent würden dem eigenen Kandidaten Görke die Stimmen geben. Bei den Grünen-Anhängern sind es 46 Prozent für Woidke, 16 für Görke und fünf für Schierack. Jeder Dritte von den Grünen allerdings würde "keinen davon" wählen.

Das Meinungsforschungsinsititut Forsa hat im Auftrag der MAZ 1002 Brandenburgern Wahlplakate mit den Spitzenkandidaten von SPD, CDU, Linkspartei, Grüne, Piratenpartei, FDP, AfD und Freie Wähler gezeigt und gefragt: "Kennen Sie diesen Kandidaten" und "Sehen Sie das Land Brandenburg bei diesem Kandidaten in guten Händen?". Hier die Ergebnisse.

Woidkes Vorgänger Matthias Platzeck hatte bei der Direktwahl-Frage vor der Landtagswahl 2009 höhere Werte. Bei einer Infratest-Umfrage sprachen sich 74 Prozent dafür aus, Platzeck bei einer Direktwahl seine Stimme zu geben. Die damalige CDU-Spitzenkandidatin Johanna Wanka kam auf neun Prozent und Kerstin Kaiser (Linke) auf sechs Prozent.

Von Igor Göldner

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