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Landtagswahl 2014 AfD-Politiker Stefan Hein verzichtet auf Mandat
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12:45 25.09.2014
Stefan Hein will auf sein Mandat verzichten. Quelle: AfD
Potsdam

Einer der elf gewählten AfD-Landtagsabgeordneten in Brandenburg wird sein Mandat nicht annehmen. Der Potsdamer Stefan Hein habe persönliche Gründe für seinen Verzicht angegeben, sagte ein Sprecher der Partei am Donnerstag. Zuvor hatte die Wochenzeitung "Junge Freiheit" darüber berichtet.

Der 30 Jahre alte Stefan Hein, der als Direktkandidat in Potsdam aus dem Stand 9,9 Prozent der Stimmen holte und auf Platz 10 der AfD-Landesliste gewählt worden, hatte Fraktionschef Alexander Gauland bereits am Mittwochabend von seiner Entscheidung berichtet. Sein Platz steht nun der Nummer 12 zu, Jan-Ulrich Weiß aus Templin.

Hein legte zeitgleich sein Amt als Beisitzer im Landesvorstand der Partei nieder.

Will Gauland Abgeordnete mit Rechtsbiografie loswerden?

Die Brandenburger AfD war zuletzt aufgrund eines "Spiegel"-Berichts bundesweit ins Gespräch geraten. Darin war behauptet worden, Gauland plane, vier Landtagsabgeordnete mit rechter Biografie loswerden zu wollen. Stefan Hein gehörte stand jedoch nicht auf dieser "Abschussliste". Gauland dementierte den Bericht umgehend, er sei "von A bis Z falsch". Gegen die "Spiegel"-Berichterstattung geht der Landesparteichef nun juristisch vor: Er hat einen Medienanwalt eingeschaltet und verlangt von dem Nachrichtenmagazin eine Richtigstellung.

MAZonline

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