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NSU-Prozess

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Welche Rolle spielte V-Manns “Piatto“?
Der V-Mann „Piatto“ im Dezember 2014 im Oberlandesgericht in München, wo der Prozess zu den Morden und Terroranschläge des NSU stattfindet.

Die Morde des Neonazi-Trios NSU beschäftigen auch das Parlament in Brandenburg. Nun soll geklärt werden, ob der brandenburgische Verfassungsschutz den Kollegen in anderen Bundesländern und beim Bund wissentlich Informationen zu abgetauchten Neonazis vorenthalten hat.

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„Piatto“ und die Rohrbombe
„Piatto“ (l.) spielte dem Brandenburger Verfassungsschutz Informationen zu. Sein V-Mann-Führer hat heute jedoch seltsame Gedächtnislücken. Am Donnerstag erschien er zum NSU-Prozess.

Einfältig, nervös, unbeholfen: So beschreiben NSU-Prozessbeobachter den früheren V-Mann-Führer von „Piatto“, der sich öffentlich Reinhard Görlitz nennt. Der Verfassungsschützer hat ein lückenhaftes Gedächtnis. Kann er damit überhaupt etwas zur Aufklärung des NSU-Skandals beitragen? Eine Rechtsanwältin erhebt Vorwürfe gegen Görlitz.

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Informant sagt im Prozess aus
V-Mann «Piatto» (links) spielte dem Brandenburger Verfassungsschutz Informationen zu.

Laut V-Mannführer des geheimen Informanten „Piatto“ hatte der Brandenburger Verfassungsschutz Kenntnis darüber, dass ein Neonazi Rohrbomben getestet hat. Das sagte er am Donnerstag im NSU-Prozess in München als Zeuge aus. Außerdem berichtete er, dass eine weitere Gruppierung in den Fall verwickelt gewesen sein soll.

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Brandenburg, „Piatto“ und der Verfassungsschutz
V-Mann “Piatto“ (links) im Dezember 2014 im Oberlandesgericht in München (Bayern).

1998 soll der brandenburgische Verfassungsschutz einen Hinweis zum NSU-Mörder-Trio erhalten haben. Passiert ist jedoch wenig. Der rechte Terror begann. Hätte die Blutspur der Rechtsextremen verhindert werden können? Mit dieser Frage wird sich ein Untersuchungsausschuss im Landtag beschäftigten – und die AfD ist dabei. Das stört einige sehr.

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NSU-Untersuchungsausschuss
Bastian Pauly

Bei der Aufklärung der Staatsaffäre NSU gab Brandenburg bislang ein unrühmliches Bild ab. MAZ-Autor Bastian Pauly erklärt, warum es so lange dauerte, bis sich die Parlamentarier im Landtag zu einem Untersuchungsausschuss durchringen konnten.

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NSU-Untersuchungsausschuss Brandenburg
Sagte inkognito im Münchner NSU-Prozess aus: Carsten Szczepanski alias V-Mann „Piatto“, der heute unter neuer Identität in einem Zeugenschutzprogramm lebt.

Die beispiellose NSU-Mordserie hätte verhindert werden können. Doch Brandenburgs Verfassungsschutz stellte den Schutz seiner Quelle „Piatto“ über die Ermittlungen zu dem untergetauchten Neonazis – so sehen es Kritiker. Der Landtag soll die Zweifel jetzt aufklären. SPD, Linke, CDU und Grüne setzen einen Untersuchungsausschuss ein.

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Brandenburgs Rolle im NSU-Komplex
„Piatto“ hielt sich als Zeuge im Münchner NSU-Prozess bedeckt.

Der V-Mann „Piatto“ ist eine Schlüsselfigur in der Aufarbeitung der Brandenburg-Connection im NSU-Skandal. Der Verfassungsschutz sagt über ihn: Er war eine erstklassige Quelle – aber gleichzeitig würden die Geheimdienstler mit einem derart kriminellen Mann heute nicht mehr zusammenarbeiten.

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PKK tagt öffentlich
Der frühere V-Mann „Piatto“ lebt seit seiner Enttarnung in einem Zeugenschutzprogramm – vor dem Oberlandsgericht in München sagte er inkognito aus.

Hätte der brandenburgische Verfassungsschutz die beispiellose Mordserie des Nationalsozialistischen Untergrunds verhindern können? Speziell um die Rolle des V-Manns „Piatto“ gibt es viele Fragezeichen. Das Innenministerium rechtfertigte sich dazu am Dienstag in einer öffentlichen Sitzung der Parlamentarischen Kontrollkommission im Landtag.

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Affäre um V-Mann "Piatto"

Erstmals tagte die Parlamentarische Kontrollkommission des Brandenburger Landtags am Dienstag öffentlich. Es ging es um mögliche Kenntnisse durch V-Mann "Piatto" Ende der 1990er Jahre, dass sich das rechte NSU-Trio Waffen beschaffen wollte. Hätte Brandenburg das Terror-Trio stoppen können? Der Livebericht aus dem Landtag.

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NSU-Skandal
Verhüllt und schweigsam: V-Mann „Piatto“ im NSU-Prozess

Hätte der brandenburgische Verfassungsschutz den Terror des Nationalsozialistischen Untergrunds verhindern können? Mit dieser Frage soll sich ein Untersuchungsausschuss im brandenburgischen Landtag beschäftigten. Das Gremium wird auch prüfen, wie „Piatto“ überhaupt V-Mann werden konnte – als verurteilter militanter Neonazi.

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Mögliche Ermittlungspannen
Geheimdienst-Kommission wird öffentlich tagen.

Die Parlamentarische Kontrollkommission (PKK) wird zum ersten Mal in ihrer Geschichte öffentlich tagen. Anlass sind Vorwürfe von Opferanwälten gegen den Brandenburgischen Verfassungsschutz. Grüne und CDU fordern jedoch einen Untersuchungsausschuss.

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Aufklärung des rechten Terrors
Hielt sich im NSU-Prozess bedeckt: Brandenburgs Neonazi-V-Mann „Piatto“.

Hätten Brandenburgs Verfassungsschützer den Terror des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) verhindern können? Gut vier Jahre nach der Enttarnung der rechtsextremistischen Zelle reißen die Spekulationen nicht ab. Der Ruf nach einem parlamentarischen Untersuchungsausschuss auch in Brandenburg wird immer lauter.

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