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Studium & Wissenschaft Mehr Bewerber als Studienplätze
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21:52 29.09.2016
Bald startet das Wintersemester. Potsdams Hochschulen erfreuen sich nach wie vor großer Beliebtheit.
Potsdam

Der Ansturm auf die drei Potsdamer Hochschulen bleibt ungebrochen: „Der positive Trend an Brandenburgs größter Universität bei den Bewerberzahlen hält an“, sagt Pressesprecherin Silke Engel. Die durchschnittliche Bewerberquote in den zulassungsbeschränkten Studiengängen liegt zum Wintersemester 2016/17, das formal am 1. Oktober startet, bei rund acht Bewerbungen je Studienplatz. Für Psychologie haben sich sogar 31 junge Leute auf einen Studienplatz beworben – das ist Spitze. 23:1 betrug das Verhältnis in den Europäischen Medienwissenschaften. In den Bachelor-Lehramtsstudiengängen Deutsch und Sachunterricht kamen auf einen Platz 19 beziehungsweise 18 Bewerber.

Wie viele Erstsemester tatsächlich an der Uni immatrikuliert werden, konnte Silke Engel gegenwärtig nicht sagen: „Die Immatrikulation läuft noch, und die Bewerbungsverfahren für Masterstudiengänge dauern bis November.“ Der Trend zeigt weiter nach oben, nachdem die Uni im Wintersemester 2015/16 20 630 und im Jahr davor 20 411 Studenten zählte. Der Anteil ausländischer Akademiker in spe betrug 2267 beziehungsweise 2190. Die Nachfrage ist auch in diesem Wintersemester wieder weit höher als die Kapazität der angebotenen Plätze. „Um die Qualität des Studiums zu gewährleisten, können nicht erheblich mehr als 20 000 Studierende an der Uni immatrikuliert sein“, sagt Silke Engel.

Das Interesse an einem Studium an der Fachhochschule Potsdam (FH) sei „unverändert hoch“, freut sich Sprecherin Jutta Neumann. „Vollständig ausgelastet“ sei die Studienplatzkapazität in den Bachelorstudiengängen. Von den rund 5000 Frauen und Männern, die sich in diesem Jahr für einen der 24 Studiengänge an der Fachhochschule beworben haben, wurden zum Wintersemester 811 immatrikuliert. Besonders nachgefragt ist erneut der Studiengang Soziale Arbeit mit 2013 Bewerbern. Im Studiengang Architektur und Städtebau gab es einen Anstieg bei den Immatrikulationen zu verzeichnen. Begehrt waren zudem die neuen Masterstudiengänge „Urbane Zukunft“, „Frühkindliche Bildungsforschung“ und „Childhood Studies and Children’s Rights“, die alle erstmals in diesem Wintersemester angeboten werden. Die „Erstis“ werden am 10. Oktober feierlich im Hans-Otto-Theater begrüßt.

Wer sich an der FilmuniversitätKonrad Wolf“ bewirbt, will vielleicht in die Fußstapfen namhafter Absolventen wie Andreas Dresen („Wolke 9“), David Wnendt („Er ist wieder da“) oder Bjarne Mädel („24 Wochen“) treten. Entsprechend begehrt sind die zehn Bachelor- und zwölf Masterstudiengänge. 1616 Bewerbungen sind laut Sprecherin Martina Liebnitz in diesem Jahr an der Filmuni eingegangen – mehr waren es nur 2014. Die Top-3-Studienrichtungen sind Schauspiel mit 604 Bewerbungen, Regie (307) und Drehbuch/Dramaturgie (100). Immatrikuliert worden sind 206 künstlerische Talente, darunter 117 Frauen und 34 Ausländer.

Neben dem Hauptgebäude der Filmuniversität entsteht momentan ein dringend benötigter Annex mit der nüchternen Bezeichnung „Haus 6“, in das unter anderem eine Mensa einziehen wird. Noch ist der Rohbau nicht fertig, das Richtfest sei jedoch „in absehbarer Zeit“ geplant, so Martina Liebnitz.

Von Ricarda Nowak

„Clasp“ ist eigentlich ein von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) finanziertes Projekt zum Lösen komplexer Probleme. Der „Erfinder“ Torsten Schaub staunte nicht schlecht, als er erfuhr, dass man in den Vereinigten Staaten auf dieses Programm stieß, um knifflige technische Fragen zu lösen. Der Anlass: Dort werden derzeit Funklizenzen neu vergeben.

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