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Tourismus & Reisen Gleiche Stahlmischung wie der Eiffelturm
Thema Specials Tourismus & Reisen Gleiche Stahlmischung wie der Eiffelturm
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02:18 16.07.2015
Viele Gäste kamen zur Eröffnung am Sonntag Quelle: Jens Wegner
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Wittenberge

Mit dem Tauchturm auf dem Gelände der Alten Ölmühle Wittenberge gibt es seit Sonntag eine neue Attraktion. Neben dem Kletterturm ist nun auch der zweite Turm mit seiner achteckigen Grundfläche für die Benutzung freigegeben. „Gestern hatten wir die Elblandfestspiele und heute ist die Eröffnung des Tauchturms”, sagte Lutz Lange, Geschäftsführer der Genesis GmbH, der Betreiberin des Tauchturms. Er freute sich, unter den vielen Gästen aus Wirtschaft und Politik auch die Bundestagsabgeordnete Dagmar Ziegler (SPD), den Landtagsabgeordneten Holger Rupprecht (SPD), sowie die Stadtoberhäupter von Perleberg und Wittenberge, Annett Jura und Oliver Hermann, begrüßen zu dürfen.

Tauchlehrer Ralf Baumann und Meerjungfrau Doriell luden zum Tauchen ein. Quelle: Jens Wegner

Ein besonderer Gast und mit über 1000 Tauchgängen mit sehr viel Taucherfahrung ausgestattet, war Reiner Walleser, Abteilungsleiter Kultur des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg. „Kletterturm und Tauchturm ist eine spannende Kombination. Es ist eine gelungene Geschichte, wie dieses Denkmal umgebaut wurde”, lobte er und nutzte die Gelegenheit, den Tauchturm zu testen. Ursprünglich bestand der Plan, beide Türme als Tauchtürme umzubauen und mit einer Plexiglasröhre zu verbinden. Doch das wäre, so Lange, zu teuer geworden, weil es sich als sehr schwierig erwies, alte und neue Werkstoffe miteinander zu verbinden. Außerdem war einer der alten Öltanks schon zu marode, um ihn weiter nutzen zu können.

Im ersten Indoor-Tauchturm Brandenburgs und dem einzigen öffentlichen Tauchturm ganz Norddeutschlands kann man den Tauchschein machen und somit vorbereitet in den Tauchurlaub fahren. „Das hier war vor zehn Jahren noch undenkbar”, sagte Wittenberges Bürgermeister Oliver Hermann parteilos). Die Dimensionen des Areals Alte Ölmühle seien riesig. Ein bisschen verrückt müsse man schon sein, um dies anzupacken, meinte er augenzwinkernd. „Ich selbst werde irgendwann einmal in Ruhe das Tauchen probieren, aber maximal einen Meter tief”, kündigte er an.

Ortrud Effenberger, Chefin der unteren Denkmalschutzbehörde des Landkreises richtete ihren Dank in Richtung der Genesis GmbH für die Entwicklung des Nutzungskonzeptes. „Die Speicher waren uns am wichtigsten. Jetzt haben Sie die Denkmalpflege überrascht. Der alte Öltank besitzt eine ähnliche Stahlmischung wie der Pariser Eiffelturm und ist aus Sicht des Denkmalschützers schon deshalb wertvoll”, sagte sie. Besuch bekam der Tauchturm auch von Meerjungfrau Doriell vom Meerjungfrauentreff-Nord Hamburg. Sie lud zum Meerjungfrauentauchen ein. Für die nötige Sicherheit beim Tauchen sorgten der Notarzt Christian Berndt und Thomas Libuda, Chefarzt der Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin am Kreiskrankenhaus Perleberg. Der Tauchturm ist zehn Meter tief und zehn Meter breit. Es gibt zwei Trainingsebenen, jeweils in vier sowie in zehn Metern Tiefe. Geeignet ist er sowohl für den Freizeittaucher als auch für den Tauchprofi. Das Ausbildungsprogramm reicht von Schnupperstunden bis zur Ausbildung zum Tauchlehrer. Ralf Baumann mit seinen 27 Jahren Taucherfahrungen arbeitet als Tauchlehrer für die Genesis GmbH.

Service: Detaillierte Informationen zum Tauchturm und den Öffnungszeiten gibt es im Internet unter: tauchturm-wittenberge.de.

Von Jens Wegner

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