Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Tourismus & Reisen Radler sind wichtig für die Wirtschaft
Thema Specials Tourismus & Reisen Radler sind wichtig für die Wirtschaft
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
15:20 02.03.2016
Immer mehr Familien sind mit Fahrrädern auch in Oranienburg unterwegs. Quelle: Studio Prokopy
Anzeige
Oberhavel

Das Radfahren auf den dafür geschaffenen Wegen in Oberhavel nimmt zu und wird wirtschaftlich immer bedeutender. Das geht aus der Radverkehrsanalyse 2015 hervor, die der Landkreis jetzt vorgestellt hat. Danach waren allein auf dem gut 100 Kilometer langen Radfernweg Berlin-Kopenhagen 12 000 Radreisende unterwegs. Im Jahr 2012 wurden hier 10 700 gezählt. Die größte Gruppe der Radreisenden sind die Radwanderer, die größere Strecken zurücklegen mit wechselnden Unterkünften. Doch auch die Anzahl der Regioradler, die eine feste Unterkunft haben und von dort aus Touren unternehmen, hat zugenommen. Stark gestiegen ist der Anteil der Kinder. Dies belege, dass immer mehr Familien weite Touren unternehmen würden, erklärte Kathleen Schuchardt von der Kreisverwaltung in der Sitzung des Wirtschaftsausschusses.

Seit 2009 nimmt der Landkreis Oberhavel Zählungen und Befragungen von Radtouristen an Zählpunkten in Fürstenberg, Liebenwalde, Menz und in Lehnitz vor. Die meisten Radler, fast 80 000, kamen in Lehnitz vorbei. Die Altersgruppe, die am meisten mit dem Rad in Oberhavel unterwegs ist, ist die zwischen 45 und 60 Jahre, gefolgt von den 30 bis 45 Jahre alten Radtouristen. Im Schnitt legen die Radler am Tag 65 Kilometer zurück. Etliche fahren auch bis zu 80 Kilometer. Die meisten Radwanderer in Oberhavel sind vier Stunden unterwegs, etliche auch bis zu acht Stunden. Gefragt wurde zudem, wie die Radurlauber angereist waren. Danach reisten die meisten mit der Bahn an. Gefolgt von der Gruppe derer, die gleich mit dem Rad losfuhren. Viele Befragte waren mit dem Auto angereist.

Auf die Frage, wie sie auf die Route in Oberhavel aufmerksam geworden sind, antworteten die meisten Radler, dass sie eigene Erfahrungen gemacht hätten. „Das ist eine positive Entwicklung. Die Leute kommen wieder“, hob Schuchardt im Wirtschaftsausschuss hervor. Sehr erfreulich sei zudem gewesen, dass 83 Prozent der Befragten den Zustand der Oberhaveler Radwege und deren Ausschilderung als gut bis sehr gut bewertet hätten.

Die wirtschaftliche Bedeutung des Radtourismus wird an folgenden Befragungsergebnissen deutlich. So übernachteten die meisten Radler in Pensionen und Gasthöfen. Für Speis und Trank gaben sie am Tag bis zu 50 Euro pro Person aus, für die Übernachtung zwischen 20 bis 30 Euro, doch auch bis zu 50 Euro. „Mehr als früher sind die Radtouristen bereit, etwas auszugeben. Sie möchten schön essen gehen und eine gute Unterkunft haben“, sagte Schuchardt, die Kreiswegewartin der Kreisverwaltung ist. Der Bruttoumsatz der Radwanderer auf dem Radfernweg Berlin-Kopenhagen belief sich 2015 auf 1,58 Millionen Euro. Insgesamt sorgte der Radtourismus im vergangenen Jahr für einen Umsatz von 2,245 Millionen Euro.

Einziger Kritikpunkt im Fachausschuss war: Die Radverkehrsanalyse sei überhaupt nicht auf den Südkreis bezogen.

Von Marion Bergsdorf

Die Kleinstadt Rhinow feiert am 11. Juni das Bergfest. Das größte Rhinower Volksfest steht 2016 voll im Zeichen des 800jährigen Stadtjubiläums und wird als Mittelalterfest gefeiert. Höhepunkt ist ein Festumzug in historischen Kostümen. Frank Nestroy sammelt dafür schon viele Uniformen, darunter sind auch ganz besondere.

05.03.2016

Durch eine Wette ist vor gut zehn Jahren ein neuer Ausdauersport entstanden: Swimrun. Dabei laufen die Aktiven bis zu 65 Kilometer und schwimmen bis zu zehn Kilometer. Erstmals wird für die Weltmeisterschaften im Swimrun ein Qualifikationsrennen in Deutschland ausgetragen. Dabei werden 400 Sportler aus aller Welt von Wesenberg nach Rheinsberg streben.

04.03.2016
Havelland Gipfelstürmerin aus dem Havelland - Rathenowerin setzt Zeichen auf Kilimandscharo

Heidi Musial erfüllte sich jüngst einen Kindheitstraum. Die Rathenowerin bestieg den Kilimandscharo im Nordosten Tansanias. Nach dieser Kraftanstrengung war es der Gipfelstürmerin ein wahrer Genuss, ganz oben auf dem Bergmassiv ein Zeichen der Verbundenheit zu ihrer Heimatstadt zu hinterlassen.

02.03.2016
Anzeige