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16:39 27.09.2015
Auch die MAZ war mit einem Stand vertreten. Quelle: Benjamin Feller
Potsdam

Eine bunte Festgemeinde präsentierte sich am Samstag zwischen Altem Markt und Neuem Lustgarten: Neu-Brandenburger feierten mit Besuchern aus anderen Bundesländern und denjenigen, die der Mark schon seit vielen Jahren die Treue halten.

So auch Bärbel Hoßfeld aus Potsdam. Die 75-Jährige ist vor 50 Jahren aus Danzig nach Brandenburg geflohen – zusammen mit ihrer Mutter und fünf Geschwistern. Sie erinnert sich noch gut, wie freundlich sie damals von einer Frau in Putlitz (Prignitz) aufgenommen wurden: „Die Frau hatte selbst nichts und hat uns trotzdem noch mit versorgt. Davon könnte sich heute so mancher eine Scheibe abschneiden.“

Anschließend lebte Bärbel Hoßfeld noch einige Jahre in Pritzwalk (Prignitz), bis sie schließlich nach Potsdam kam. Die Rentnerin findet nicht nur die Landeshauptstadt „sehr schön“, sondern „auch alles drumherum“. Brandenburg habe sich in den letzten Jahren sehr gut entwickelt, sagt die 75-Jährige. Die Frühjahrs- und Sommermonate verbringt Bärbel Hoßfeld in ihrem kleinen Landhaus in Ketzin (Havelland). Die Nähe zur Natur sei einfach wunderbar.

Karin und Oswin Schmidt dagegen sind gebürtige Brandenburger. Das Ehepaar lebt in Dahme/Mark (Teltow-Fläming) und ist am Samstag vor allem wegen des offenen Landtags nach Potsdam gekommen. „Überrascht waren wir von der Größe der Büros, die hatten wir uns kleiner vorgestellt“, sagt Karin Schmidt. Sie finde die Räume sehr einladend, sagte die 61-Jährige. Positiv sei ihr aufgefallen, dass alles behindertengerecht ausgestattet ist – mit höhenverstellbaren Schreibtischen zum Beispiel.

Oswin Schmidt findet, dass Brandenburg eine positive Entwicklung genommen und sich zu einem weltoffenen Bundesland entwickelt hat. Die beiden sind froh, hier leben zu dürfen und wünschen der Mark, dass sie sich auch in Zukunft stetig weiterentwickelt.

Von Josephine Mühln

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