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2015: Mehr offene Stellen, weniger Arbeitslose

Arbeitsmarktreport Potsdam 2015: Mehr offene Stellen, weniger Arbeitslose

Mehr offene Stellen, weniger Arbeitslose – auf diese Kurzformel kann die 2015er Bilanz der Arbeitsagentur für Potsdam gebracht werden. Entsprechend freute sich Geschäftsführerin Ramona Schröder über ein „sehr, sehr gutes Jahr“ bei der Bekanntgabe des aktuellen Arbeitsmarktreports.

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Agentur-Chefin Ramona Schröder.

Quelle: Christel Köster

Potsdam. Seit dem vergangenen Januar gingen 5170 Stellenangebote ein – 34 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Im Gastro- und Hotelgewerbe, in der Gesundheits- und Dienstleistungsbranche sowie bei Metall-, Elektro- und Logistikbranche. Die Nachfrage sei „anhaltend gut“. Zugleich sank die Arbeitslosenquote von 7,3 Prozent 2014 auf 7,0 Prozent im vergangenen Jahr. 2015 waren durchschnittlich 6206 Potsdamer erwerbslos – 169 weniger als im Vorjahr. Dennoch stieg im Dezember die Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zum Vorjahresdezember um 200 auf 6141 Frauen und Männer. Wie das zusammen passt?

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Ramona Schröder nannte die stetig wachsende Bevölkerungszahl in Potsdam, die eben auch mehr Arbeitslose bedeuten. 1Dennoch Bei den unter-25-Jährigen „nähere“ man sich sogar „der Vollbeschäftigung“, sagte Ramona Schröder. Etliche Betriebe übernähmen ihre Lehrlinge nach der Ausbildung. Gleichzeitig müsse man sich den Langzeitarbeitslosen, die ein Drittel ausmachen, „stärker zuwenden". 3,8 Prozent der Arbeitslosen sind Ausländer.

In diesem Zusammenhang blickt Ramona Schröder „mit Spannung“ auf die kommenden Monate, wie sich Flüchtlings- und Arbeitslosenzahlen entwickeln. Im Februar will die Arbeitsagentur die „Perspektive für Flüchtlinge“ starten. Innerhalb einer zwölf- bis 24-wöchigen „Erprobungsphase“ sollen Flüchtlinge auf beruflichen Kenntnisse und Fähigkeiten getestet werden, sagte Thomas Brückner, Leiter des Jobcenters Potsdam. So soll geklärt werden, wie sich die Flüchtlinge in den Markt integrieren lassen. Man müsse „Kompetenzen abgleichen“, um passende Arbeitgeber für Flüchtlinge aus dem Iran, Irak, Syrien und Somalia finden zu können. Diese Bevölkerungsgruppen haben eine „hohe Bleiberechtswahrscheinlichkeit“. 80 Prozent der Arbeit suchenden Flüchtlinge seien Männer, sagte die Agenturchefin.

Von Ricarda Nowak

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