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70 Arbeitgeber stellen sich vor

Ausbildungsmesse am 24. September in Falkensee 70 Arbeitgeber stellen sich vor

Es gibt unzählige Ausbildungsberufe und Studiengänge. Eine Falkenseer Messe soll interessierten Schülern helfen, einen Überblick zu bekommen. Mitarbeiter von 70 Firmen, Behörden und Dienstleistern aus unterschiedlichen Branchen bieten sich dabei am 24.September zum Gespräch an.

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Schüler können sich über verschiedenste Berufe informieren.

Quelle: Privat

Falkensee. Was will ich werden? Das ist eine Frage, die unter den Nägeln brennt, sobald das Ende der Schulzeit absehbar ist. Vielen Schülern fällt es schwer ihre Stärken, Charaktermerkmale und Ziele auszuloten und dann den richtigen Beruf zu wählen. Deswegen organisiert die Stadt Falkensee seit Jahren eine Ausbildungs- und Praktikumsmesse. In diesem Jahr wird sie erstmals von Babette Ullrich geplant. Wie die neue Fachbereichsleiterin Wirtschaftsförderung und Controlling mitteilte, beteiligen sich bei der 70 Aussteller in und vor der Stadthalle an dem Berufemarkt, der mittlerweile zum zwölften Mal in Falkensee stattfindet. Angemeldet seien bisher Schüler aus allen Falkenseer Schulen. Auf der Messe am 24. September werden sich zwischen 9 und 15 Uhr zudem Jugendliche aus dem gesamten Havelland tummeln. Babette Ullrich sagt: „Ganz verstärkt kommen sie aus der neunten Klasse.“

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Die Schüler werden auf Arbeitgeber verschiedenster Branchen treffen. Von den Verwaltungen, Krankenhäusern, Sparkassen über Handwerker und Versicherungen bis hin zu großen Industriebetrieben reicht die Vielfalt künftiger Arbeitgeber. „Diese ganze Bandbreite der zeigt, welchen wichtig das Thema der Nachwuchssuche hat“, so Babette Ullrich. Über die große Nachfrage sagte sie zudem : „Wir hatten kein Problem die Halle zu füllen. Erste Anmeldungen gab es im April. Wer regelmäßig, teilnimmt, hatte sich schon im vergangenen Jahr angemeldet.“

Stammgäste auf der Messe seien beispielsweise der Fachverband Garten- und Landschaftsbau, die Fachhochschule der Polizei sowie das Nauener Bosch-Siemens-Hausgerätewerk. „Die Unternehmen nutzen die Möglichkeit mehrere Hundert Schüler an einem Tag zu treffen“, so Babette Ullrich. Neben den Schülern seien auch die Asylbewerber aus der Unterkunft in der Kremmener Straße eingeladen, um für Praktika Kontakte aufzunehmen. Wichtig sei es laut Ullrich, dass die Messebesucher echter Interesse mitbringen.

Wer zudem noch seine Bewerbungsmappe mitbringt, kann diese prüfen lassen. Dafür schickt das Kompetenzzentrum des Havellandes ein Team zur Messe . Dazu erklärt Chefin Ingeborg Hönemann: „Unsere Freiwilligen versuchen Erfahrungswissen weiter zu geben, um die jungen Leute auf den richtigen Weg zu bringen.“ Manchmal entwickeln sich dabei Patenschaften. Besonders wichtig sei es den Schwachen zu helfen.

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Bei so manchem Bewerbungsmappencheck sei in den vergangenen Jahren schon Ungewöhnliches aufgetreten, beispielsweise ein Lebenslauf auf kariertem Papier. Um dies zu verhindern, sucht das Kompetenzzentrum, das die ehrenamtliche Arbeit koordiniert stets Freiwillige.
Mit einer Vielzahl von Berufsbildern vom Pfleger bis zum Koch sind auch die Havelland-Kliniken auf der Messe vertreten. Warum dieser Weg der Nachwuchssuche gesucht wird, erklärt Sprecherin Babette Dietrich so: „Der demografische Wandel, also der weiter steigende Pflegebedarf einer älter werdenden Bevölkerung bei gleichzeitig sinkender Bewerberzahl, führt dazu, dass gerade im Bereich der Pflege und der medizinischen Versorgung dringend Fachkräfte benötigt werden.“

Als größter regionaler Arbeitgeber hat die Havelland Kliniken Unternehmensgruppe ständig Bedarf an engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Das Unternehmen beteilige sich schon lange an Ausbildungsmessen, um im direkten Gespräch mit Interessierten die Vielfältigkeit der Berufsbilder und die Bandbreite der Aufgaben vorzustellen. Sie sagt zudem: „Wir sind besonders an Bewerbern aus der Region interessiert, denn sie sind hier gut verwurzelt und kennen die Verhältnisse im Landkreis. Wir hoffen, dass attraktive und zukunftssichere Arbeitsplätze vor der Haustür junge Leute auch dazu bringen können, ihren Lebensmittelpunkt im Havelland zu belassen.“ Am Stand werden Auszubildende dabei sein, die „aus erster Hand“ berichten können. Ausbildungsbeauftragte beantworten um alle fachlichen Fragen von Ausbildungsvoraussetzungen bis zu beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten.

 

Von Annett Lahn

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