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Aus Neuruppin zum Praktikum nach Schweden

Jugendliche sammeln Berufspraxis Aus Neuruppin zum Praktikum nach Schweden

Für viele junge Menschen ist die Suche nach einem Arbeitsplatz entmutigend, vor allem, wenn sie sich über einen langen Zeitraum hinzieht. Damit sie wieder Mut schöpfen und in den Arbeitsmarkt integriert werden, wird ein Programm namens „Integration durch Austausch“ neu aufgelegt. Acht Jugendliche reisen im September nach Schweden.

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André Martin, Projektkoordinator beim IJN.

Quelle: Mischa Karth

Neuruppin. Schweden besteht nicht nur aus Ikea-Möbeln und Knäckebrot. Die Jugendlichen, die im Rahmen des Projekts „Europäische Mobilität Brandenburg“ (EMoB) ins Land der Elche reisen, sollen vor allem neue berufliche Perspektiven gewinnen. In und um Skövde in der Provinz Westgotland werden die 18 bis 35 Jahre alten Teilnehmer ab Mitte September fit für den Arbeitsmarkt gemacht. Ein zweimonatiges Praktikum soll den oftmals Langzeitarbeitslosen Berufspraxis geben und damit ihre Chancen erhöhen, im Ruppiner Land eine Stelle zu finden. Den Betrieb in Schweden können sich die Teilnehmer auswählen, auf bestimmte Berufgruppen ist das Projekt nicht beschränkt.

„Integration durch Austausch“, so lautet das Motto. Ab kommender Woche bereiten sich die ersten acht Neuruppiner Jugendlichen auf ihren Aufenthalt vor. In der Vorbereitungsphase geht es um soziale und kulturelle Kompetenzen, außerdem nehmen die Jugendlichen an einem Sprachkurs teil. „Auch ein kurzer IT-Kurs gehört dazu“, sagt André Martin, Projektkoordinator bei der Initiative Jugendarbeit Neuruppin (IJN).

Ab 14. September arbeiten die jungen Leute dann in Schweden. Das berufliche Gymnasium „Kanalskolan“ vor Ort hilft bei der Vermittlung in Betriebe der Region und betreut die Jugendlichen gemeinsam mit Mitarbeitern des IJN. Untergebracht sind die Teilnehmer in Holzhütten. Die Kosten werden von der EU, dem Europäischen Sozialfonds (ESF) und dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) getragen. Sie sind in der „Integrationsrichtlinie“ Bund festgehalten.

Neben dem im September beginnenden Austausch nach Schweden sind neun weitere internationale Praktikumsprogramme im Zeitraum von vier Jahren geplant. So wird es für andere Gruppen jeweils ebenfalls für zwei Monate nach Spoleto in Italien beziehungsweise Bayeux in Frankreich gehen. Im Gegenzug sollen auch junge Leute nach Deutschland kommen. „Allerdings erst im nächsten Jahr“, sagt Martin.

Organisiert wird das Projekt von der IJN, den kommunalen Jobcentern Ostprignitz-Ruppin, der Regionalen Entwicklungsgesellschaft Neuruppin und dem Oberstufenzentrum Neuruppin. EU, ESF und BMAS lassen sich das bis 2019 laufende Projekt insgesamt rund 1,5 Millionen Euro kosten. In Neuruppin läuft das Projekt in ähnlicher Form bereits seit 2009. „Es hat sich bewährt und ist sehr gut angekommen bei den Jugendlichen“, sagt André Martin. Auch deshalb sei die Neuauflage zustande gekommen.

Einige Plätze sind noch zu vergeben, wie das IJN mitteilt. Wer Interesse hat, bekommt weitere Infos unter  0177 / 6080503.

Von Mischa Karth

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