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Geförderte Meister

Mehr Geld für Bildung Geförderte Meister

Unternehmensverbände bauen nach einer beschlossenen Erhöhung der Unterstützung für die Qualifikation auf noch mehr Berufspraktiker, die sich zum Meister weiterbilden lassen wollen. Sie werden auch für schon lange Zeit bestehende Firmen dringend gebraucht.

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Tischler-Meister ist ein beliebtes Fortbildungsziel.

Quelle: FotO: dpa

Potsdam. Jährlich 1200 Berufspraktiker beschreiten im Zuständigkeitsbereich der Industrie- und Handelskammer Potsdam (IHK) den Weg einer Meister- oder Fachwirtausbildung. Allein im Handwerk waren es im Jahr 2014 mehr als 250 – vor allem KFZ-Mechatroniker, Sanitärinstallateure und Tischler.

Die Kammern im Land bauen im Zuge der vorgesehenen Erhöhung des Meister-Bafögs noch auf weitaus mehr Gesellen oder Facharbeiter, die sich qualifizieren wollen. „Ein höheres Meister-Bafög ist sicherlich eine zusätzliche Motivation“, sagt der Hauptgeschäftsführer der Potsdamer Handwerkskammer, Ralph Bührig. Neue Meister stünden für entsprechend ausgebildeten Nachwuchs, um die immer drängender werdenden Probleme bei der Unternehmensnachfolge abzumildern. Viele Firmen seien gleich nach der Wende gegründet worden. „Die Chefs kommen jetzt langsam ins Rentenalter“, so Bührig. Auch der Leiter der Ausbildung bei der IHK, Wolfgang Spieß, setzt auf einen zusätzlichen Schub durch die Kammer-Initiativen „Karriere mit Lehre“ – und darüber hinaus.

Deutlich mehr als die Hälfte der angehenden neuen Meister in Brandenburg, die meist eine berufsbegleitende Qualifikation gewählt haben, beziehen Bafög. Antragsberechtigt ist jeder, der eine abgeschlossene Berufsausbildung hat. Anders als bei Hochschülern zählt hier weniger die Unterstützung zum Lebensunterhalt, als vielmehr die Beihilfe zu den Lehrgangskosten, die im Handwerk 6000 bis 7000 Euro ausmachen können.

Der Zuschuss beträgt künftig im Falle eines Abschlusses 30,5 Prozent, bislang war es ein Viertel. Nicht nur das: Über den Restbetrag kann ein Darlehen bei der Förderbank KFW beantragt werden, dessen Rückzahlung sich bei Erfolg um 25 Prozent reduziert. Führt der weitere Weg des Meisters in die Selbstständigkeit, ist noch einmal der Abzug eines Drittels drin. Werden Jobs geschaffen, sind weitere Reduzierungen möglich.

Von Gerald Dietz

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