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Bauexperten setzen auf Nachwuchs

Ingenieurkammer beklagt Fachkräftemangel Bauexperten setzen auf Nachwuchs

Viele Ingenieurstellen sind in Deutschland unbesetzt. Tendenz steigend. Um Nachwuchs für die Branche zu werben, veranstaltet die Brandenburgische Ingenieurkammer die Kampagne „Ingenieure treffen Schule“ im Oberstufenzentrum Werder. Bereits 100 Schüler haben ihr Kommen zugesagt.

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Diplombauingenieur Steffen Lehmann aus Werder (r,) engagiert sich für Wohnbauten und den Nachwuchs in der Branche.

Quelle: Privat

Werder . Ingenieure treffen Schule heißt es zum 3. Mal in Werder wenn sich am 10. März Nachwuchstalente mit Experten treffen. Mit dabei im Oberstufenzentrum Werder annähernd 100 Schüler aus den Oberstufenzentren Werder, Potsdam und Brandenburg. Unter ihnen auch Benjamin Sommer. Er möchte später in der Holzbaubranche arbeiten und hofft beim Treff mit Vertretern der Brandenburgischen Ingenieurkammer (BBIK) und von der Technische Hochschule Wildau auf wertvolle Erkennnisse und Tipps für seine berufliche Entwicklung. „Nach insgesamt fünf Jahren Schulbetrieb möchte ich das erlernte Wissen nun endlich in neue Projekte investieren“, sagt Sommer und steckt voller Elan und Tatendrang.

Zu den Mitinitiatoren der Aktion für reichlich Nachwuchs in der Branche in Werder gehört auch Diplombauingenieur Steffen Lehmann. Mit seinem Büro begleitet er Vorhaben in Werders neuem Stadtteil Havelauen. Auch ihm missfällt, dass wie in Deutschland auch im Land Brandenburg viele Ingenieurstellen unbesetzt sind. „Aber mit der Aktion Ingenieure treffen Schule, inzwischen die 6. Runde, sind wir erfolgreich“, sagt Lehmann als Mitglied der Brandenburgischen Ingenieurkammer. Im vergangenen Jahr stellte er bei der Veranstaltung in Werder Schülern Fachgebiete des Ingenieurwesens anhand des Brückenprojektes in den Havelauen vor. Und prompt wollten Jugendliche anschließend ein Praktikum in seinem Büro machen. Das Interesse der Schüler war geweckt.

An die Erfahrungen der vergangenen Jahre will die Kammer anknüpfen, hat diesmal Vermessungsingenieure zum Forum nach Werder in das Oberstufenzentrum Werder eingeladen. Auch der Präsident der Technische Hochschule Wildau, Professor László Ungvári, wird erwartet. Er wird die jungen Leute über das Ingenieurstudium aufklären und den richtigen Weg von der Ausbildung oder vom Abitur zum Hochschulstudium aufzeigen. Zum Programm gehören auch Probevorlesungen. Schon jetzt sind die Initiatoren gespannt, wie die Schüler die neuen Herausforderungen annehmen.

Von Regine Greiner

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