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Berufliche Weiterbildung lohnt sich

Weiterbildung in der Region Berufliche Weiterbildung lohnt sich

Noch liegt die Region in Sachen beruflicher Weiterbildung unter dem Bundesdurchschnitt, wie eine Bertelsmann-Studie ermittelt hat. Dabei übernimmt das Land bis zu 90 Prozent der Kosten Kurse aller Art.

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Weiterbildung kann in vielen beruflichen Situationen helfen.

Quelle: dpa

Dahmeland-Fläming. Rhetorikkurse für Manager, die neuesten Schweißtechniken für Anlagenbauer oder Spezial-Führerscheine für Kraftfahrer: Fast jeder zehnte Arbeitnehmer in Deutschland besucht regelmäßig eine Weiterbildung, um beruflich voranzukommen, den Anschluss nicht zu verlieren oder einen neuen Job zu finden. In der Region Dahmeland-Fläming sind es etwas weniger als im Bundesdurchschnitt, wie eine Studie der Bertelsmann-Stiftung nun herausfand. Dabei gibt es in Brandenburg viele Möglichkeiten, sich das kostspielige Unterfangen finanzieren zu lassen – für Arbeitnehmer und Arbeitgeber gleichermaßen.

„Zurzeit beraten wir sehr viele Menschen aus dem Bereich Altenpflege und Physiotherapie“, berichtet Heike Bürkle, die bei der Zukunftsagentur Brandenburg (ZAB) kostenlose und neutrale Beratungsgespräche zum Thema Weiterbildung anbietet. „Gefragt sind aber auch kaufmännische Fertigkeiten wie Buchhaltung, Sprachen wie Englisch oder Spanisch und sogenannte Softskills, zum Beispiel Präsentations- und Kommunikationstechniken.“

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Die Motive der Leute seien ganz unterschiedlich: Manche sind arbeitssuchend und wollen ihre Chancen verbessern, andere mussten ihren Job der Gesundheit wegen aufgeben und sich beruflich neu orientieren. Es gibt Eltern, die sich den Wiedereinstieg in den Beruf erleichtern wollen und andere, die ihre Stelle absichern oder ihren Aufstieg vorbereiten wollen. „In der Beratung kommt es immer darauf an, in welcher Situation sich jemand befindet und wo er oder sie hin will“, sagt Heike Bürkle. „Dann schauen wir, welche Möglichkeiten es gibt und was am besten passt.“

Rund 30 000 Weiterbildungsangebote führt die Datenbank des brandenburgischen Bildungsministeriums auf. Das können Angebote der Volkshochschulen sein, aber auch private Träger oder die Industrie- und Handelskammern (IHK) bieten Kurse an. Manche Kurse kosten mehrere Tausend Euro, ein Umstand, der viele Arbeitnehmer und Arbeitgeber von einer Weiterbildung abhält. In Brandenburg werden allerdings viele Weiterbildungsmaßnahmen gefördert. Eine Förderung beantragen können Arbeitnehmer, Unternehmer oder auch gemeinnützige Vereine. Bis zu 90 Prozent der Kosten übernimmt dann das Land.

Auch wenn die Bereitschaft zur Weiterbildung in der Region noch leicht unter dem Bundesdurchschnitt liegt, sie wächst: „Ich habe schon den Eindruck, dass das Thema im Fokus ist, auch bei den Unternehmern“, sagt Regina Altmann, die Teamleiterin im Bereich Aus- und Weiterbildung bei der IHK Cottbus. „Nicht nur in der Industrie, auch im Einzelhandel oder der Hotelbranche. Die Entwicklungen sind einfach sehr rasant und da wollen die Unternehmen mitgehen“, so Altmann.

Ähnliches berichtet Wolfgang Spieß von der IHK in Potsdam. Dass die Region dem Bundesdurchschnitt hinterherhinkt, erklärt sich Spieß so: „Wer in der Stadt oder in der Nähe von Berlin arbeitet, für den ist Weiterbildung kein Problem. Aber in der Fläche werden die Fahrtwege zum Problem.“ Dass sich eine berufliche Weiterbildung lohnt, zeigen die Umfragen der IHK: 76 Prozent sagen demnach, dass sich die Weiterbildung für sie gelohnt habe.

Von Martin Küper

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