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Buga wirkt sich positiv auf den Arbeitsmarkt aus

Arbeitslosigkeit leicht rückläufig Buga wirkt sich positiv auf den Arbeitsmarkt aus

Die Bundesgartenschau mag ein finanzielles Desaster sein, die Brandenburger Arbeitsagentur und das Jobcenter der Stadt ziehen, bezogen auf den heimischen Arbeitsmarkt, aber ein positives Fazit. Mehr Menschen haben durch die Buga einen Job. Und die Chancen stünden auch danach sehr gut.

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Quelle: dpa

Brandenburg an der Havel. Die Bundesgartenschau mag ein finanzielles Desaster sein, die Brandenburger Arbeitsagentur und das Jobcenter der Stadt ziehen bezogen auf den heimischen Arbeitsmarkt ein positives Fazit. Durch die Buga sei es gelungen, Menschen in Arbeit zu vermitteln. Zudem sehen Vize-Agenturleiter Marko Naue und Jobcenter-Chef Michael Glaser gute Chancen, dass zuvor arbeitslose Menschen auch nach Ende der Buga in Beschäftigung bleiben.

Speziell Wachschutzfirmen bieten ihren Beschäftigten Naue zufolge Stellen über den Oktober hinaus an, wenn auch nicht zwingend mit dem Arbeitsort Brandenburg. Auf einen ähnlichen Effekt hoffen die Arbeitsmarktexperten nun in der Gastronomie- und der Garten- und Landschaftsbaubranche.

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Lokaler folgt dem Bundestrend

Der lokale Arbeitsmarkt in Brandenburg an der Havel und den umliegenden Gemeinden folgt aktuell dem Bundes- und dem Landestrend. Die Arbeitslosenquote ist somit im Monat September erneut gesunken und zwar auf den niedrigsten Septemberwert seit weit über zwanzig Jahren. 9,8 Prozent, so lautete nach den Angaben Naues von Mittwoch die aktuelle Quote. Vor einem Jahr hatte sie bei 10,7 Prozent gelegen. Im Vergleich zum August sank die Quote noch um 0,2 Prozent. Somit registriert die Arbeitsagentur 5849 arbeitslose Menschen in Brandenburg und Umgebung, 554 weniger als vor einem Jahr.

Innerhalb der Stadtgrenzen Brandenburgs sank die Quote von 11,6 auf 11,3 Prozent und damit um 1,2 Prozent niedriger als vor einem Jahr. Hinter der Prozentzahl stehen in der Stadt 4288 Frauen und Männer ohne festen Job.

Jugendarbeitslosigkeit geht zurück

Auffällig ist aktuell der starke Rückgang der Jugendarbeitslosigkeit. Offenbar werden mehr Jugendliche als früher vom Ausbildungsplatz in ein festes Arbeitsverhältnis übernommen. Auf der anderen Seite verfestigt sich die Langzeitarbeitslosigkeit. Rund 3000 Frauen und Männer sind schon ein Jahr und länger arbeitslos, ein Wandel deutet sich dort nicht an.

Die gestiegene Zahl von Flüchtlingen macht sich auf dem Arbeitsmarkt noch nicht bemerkbar. Naue und Glaser sehen aber Chancen, dass vom nächsten Jahr an, einige zugezogene Ausländer den Arbeitsmarkt als Fachkräfte bereichern könnten. Andererseits rechnen sie aber auch damit, dass die auf unter 6000 gesunkene Zahl an Hartz-IV-Haushalten im nächsten Jahr nicht mehr zu halten sein dürfte.

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Von Jürgen Lauterbach

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