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Bundesregierung zeichnet Gründer-Trio aus

„Kreativpiloten“ aus Cottbus Bundesregierung zeichnet Gründer-Trio aus

Mit ihrer Plattform „CADS AND DOCS“ wollen drei Cottbuser die Herzen von Architekten und Designern erobern. Das Portal soll den Austausch digitaler Gebäudemodelle vereinfachen. Derzeit wird die Software auf Herz und Nieren getestet. Die Jury des Bundeswettbewerbs „Kultur- und Kreativpiloten Deutschland“ haben sie mit ihrer Idee schon überzeugt.

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Andreas Brandt, Ingo Frank und Stefan Stöhr (v.l.) sind als „Kreativpiloten“ ausgezeichnet worden.

Quelle: Sebastian Rau - MMZ BTU Cottbus-Senftenberg

Cottbus. Geht es nach der Zahl der Auszeichnungen, dann sind Andreas Brandt, Ingo Frank und Stefan Stöhr auf einem guten Weg. Nach dem Businessplan-Wettbewerb Berlin-Brandenburg und dem Lausitzer Existenzgründerpreis für das beste IT-Konzept haben die drei Jungunternehmer am Mittwochabend auch die Auszeichnung als „Kultur- und Kreativpiloten Deutschland“ entgegennehmen dürfen. Brigitte Zypries, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundeswirtschaftsministerium, überreichte den Cottbuser Gründern in der „Station Berlin“ die Trophäe in Form eines Papierfliegers. Mit dem Titel verbunden ist zwar kein Geldpreis, dafür aber die Teilnahme an einem einjährigen Mentoring-Programm, bei dem den Unternehmern erfahrene Wirtschaftsexperten zur Seite stehen werden.

Die zahlreichen Auszeichnungen im Jahr 2015 sind Vorschusslorbeeren für die Plattform „CADS AND DOCS“, die im nächsten Jahr auf den Markt kommen soll. Der Name steht für „Computer Aided Designs And Documents“, was übersetzt so viel wie „computergestützte Entwürfe und Dokumente“ heißt. Das Portal ermöglicht es Architekten, Pläne von Gebäuden ins Internet zu stellen, welche von Gestaltern virtueller Welten käuflich erworben werden können. „Unser Ziel ist es, beispielsweise in der Spieleindustrie virtuelle Gebäude zu vertreiben“, erklärt Andreas Brandt das Geschäftsmodell. Produzenten von Animationsfilmen oder Programmierer von Navigationsanwendungen seien ebenfalls potenzielle Kunden. Die Architekten werden für die Inanspruchnahme der Pläne bezahlt, CADS AND DOCS nimmt eine Nutzungsgebühr.

Portal soll 2016 online gehen

In zwei Jahren hat das Unternehmen aus der Lausitz eine Software entwickelt, mit der verschiedene Dateiformate als 3D-Modelle in einem Internet-Browser dargestellt werden können. „Derzeit testen wir das Programm mit Architekten“, erklärt Brandt. „Wir hoffen, Mitte 2016 online zu gehen.“ Den Gründern seien gute Chancen attestiert worden, auf dem Markt zu bestehen, betont der 30-Jährige. „Es gibt viele Plattformen, die 3D-Modelle vertreiben“, sagt Brandt, aber keines habe sich auf Architekturmodelle spezialisiert. Zudem fehlten bei anderen Plattformen Mindeststandards, dabei würden die Realitätsansprüche der Spielebranche immer größer. Auf der anderen Seiten verschwänden viele Architektenentwürfe bislang in der Schublade.

Derzeit betreiben die drei Kundenakquise. Das Team besuchte bereits Messen wie die Expo Real in München oder die Gamescom in Köln und knüpfte Kontakte zu Architektenkammern. Die Auszeichnung zum „Kreativpiloten“ sieht Brandt als „Motor, um beschwingt weiter zu machen“.

Von Mischa Karth

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