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Christian Pannwitz ist FSJler in Eden

Freiwilliges Soziales Jahr in Oranienburg Christian Pannwitz ist FSJler in Eden

Schulabschluss in der Tasche, was nun? Christian Pannwitz hatte eine Idee: Um seinen Wunsch, Lehrer für Grundschüler zu werden, zu überprüfen, bewarb er sich für ein Freiwilliges Soziales Jahr in der Kinderschule Oberhavel in Eden. Eine gute Idee, wie er im Gespräch erzählt.

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Der 19-jährige Christian Pannwitz ist beliebt bei den Jungen und Mädchen der Kinderschule.

Quelle: ENRICO KUGLER

Oranienburg. Studienrichtung, Ausbildung, Handwerk, Geisteswissenschaft, „irgendwas mit Medien“ – nach dem Schulabschluss stehen Teenager vor der Qual der Wahl. Christian Pannwitz aus Leegebruch ging das nicht so. Sein Vorteil: Er kannte die Richtung, die seine Zukunft einschlagen sollte. „Ich möchte Lehrer an einer Grundschule werden“, sagt der 19-Jährige. Um das Ziel zu verifizieren absolviert er noch bis September ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) an der Kinderschule Oberhavel in Eden.

„Dass ich in die pädagogische Richtung will, wusste ich schon lange“, sagt der junge Leegebrucher, „aber hier kann ich sehen, ob ich es wirklich will.“ Während er spricht, ist er von Kindern umringt. Er ist beliebt bei den Sechs- bis Zwölfjährigen. Das habe er an der staatlich anerkannten Grundschule gelernt: dass er „gut mit Kindern kann.“

Der Einstieg war unkompliziert. „Die Mutter eines Freundes arbeitet hier, bei ihr habe ich einfach mal nachgefragt.“ Es folgten: Ein Tag Hospitation, Bewerbung beim Träger (Landesjugendring) der Kinderschule, FSJ.

300 Euro pro Monat als „Gehalt“

Vormittags begleitet Christian Pannwitz die Pädagogen im Unterricht, schaut über ihre Schultern. „Ich übe mit den Kindern, helfe ihnen, wenn sie Fragen haben oder begleite sie zu Sportveranstaltungen.“ Nachmittags entwickelt er im Hort mit den Schülern eigene Ideen oder beschäftigt sie kreativ. Seit dem 1. September 2015 macht der 19-Jährige, der noch bei seinen Eltern in Leegebruch lebt, das. Einige Einrichtungen stellen eine Unterkunft, die Kinderschule nicht. „Das macht nichts“, sagt Christian Pannwitz. Weit kommen würde er mit den 300 Euro, die er pro Monat als FSJler bekommt, eh nicht. Das stört ihn aber nicht.

Für ihn ist die Erkenntnis, den richtigen Lebensweg einzuschlagen, bedeutender als Geld. Zu seinen größten Herausforderungen zählt der richtige Umgang mit den Kindern. „Anfangs wollten sich viele auf meinen Schoß setzen, ich habe mir nichts dabei gedacht“, berichtet er von einem Beispiel. „Ich wurde darauf aufmerksam gemacht, dass die Eltern so ein Verhalten durchaus falsch verstehen können.“ Mittlerweile hat er sich arrangiert mit seinen Aufgaben. Er bietet eine Schach-AG an und unterstützt seine Schützlinge bei Projekten oder ihrer eigenen Ballsportgruppe. Nebenbei muss er Seminare des Landesjugendrings besuchen. Christian Pannwitz hat mit Hilfe des Freiwilligen Sozialen Jahres seinen beruflichen Weg gefunden. Jetzt muss es nur noch mit dem Studienplatz klappen.

Von Marco Winkler

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