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Die ersten Anmeldungen liegen schon vor

Bildungsmesse in Neuruppin Die ersten Anmeldungen liegen schon vor

Zur achten Bildungsmesse in Neuruppin erwarten die Organisatoren am 20. Februar mehr als 50 Aussteller sowie gut 700 Besucher. Die Vorbereitungen für die Messe, die traditionell mit einem Tag der offenen Tür am Oberstufenzentrum einhergeht, laufen bereits auf Hochtouren. Die Flyer sind gedruckt, Einladungen verschickt. Die ersten Anmeldungen liegen auch schon vor.

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OSZ-Chefin Uta Jolk (l.) und Liane Lungfiel von der IHK.

Quelle: Vogel

Neuruppin. Für die achte Auflage der Bildungsmesse, die am 20. Februar traditionell in der Aula des Oberstufenzentrum (OSZ) in Neuruppin stattfindet, liegen bereits 13 Anmeldungen vor. Dabei sind die Einladungen gerade erst verschickt worden, sagte Liane Lungfiel vom Regionalcenter der Industrie- und Handelskammer (IHK) in Neuruppin. Lungfiel vermutet, dass sich bis zum Meldeschluss am 13. Dezember mehr als 50 Aussteller melden werden, die sich bei der Bildungsmesse präsentieren wollen. Denn: „Es suchen viele Unternehmen Auszubildende.“

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Hinzu kommt, dass die Messe für die Aussteller kostenlos ist. Sie müssen keine Standgebühren zahlen. Von Vorteil ist außerdem, dass sich das Oberstufenzentrum an der Alt Ruppiner Allee als Standort für die Messe längst etabliert hat. Dabei hatte es vor acht Jahren zunächst Bedenken gegeben, ob zu einer Bildungsmesse am Rande der Kreisstadt wirklich die Besucher strömen werden. Aber die Sorge erwies sich als unbegründet. Immerhin ist das OSZ als größte Schule in der Region, derzeit 1800 Schüler, von Anfang an mit dabei. Das Oberstufenzentrum lädt anlässlich der Bildungsmesse stets von 9 bis 12 Uhr zu einem Tag der offenen Tür ein. „Um fünf vor Neun brennt meist schon die Luft“, sagte OSZ-Chefin Uta Jolk. Da bildeten sich Schlangen von Schülern und Eltern, die auf ein Bewerbungsgespräch für das Oberstufenzentrum erpicht sind.

Besonders nachgefragt ist seit ein paar Jahren die schulische Ausbildung. Denn am Oberstufenzentrum in Neuruppin haben Jugendliche drei Jahre Zeit, um ihr Abitur abzulegen, an den Gymnasien muss der Lehrstoff dagegen innerhalb von zwei Jahren sitzen. „Wir haben derzeit 100 Schüler in den elften Klassen“, betonte Jolk. Sie führt den großen Zuspruch auch darauf zurück, dass sich viele Jugendliche mehr Zeit wünschen, um sich für eine Ausbildung oder Studienrichtung zu entscheiden.

Jugendliche erklären die Berufe

Doch auch die Stände der Aussteller, die in der Aula des Oberstufenzentrums aufgebaut werden, sind regelmäßig umringt. Denn die Unternehmen überlassen meist Auszubildenden das Erklären, was Jugendliche im jeweiligen Beruf erwartet. Die Lehrlinge erzählen nicht allein, was an dem Beruf so spannend ist, sondern natürlich ebenfalls, was man hier in der Region in diesem Beruf verdienen kann. „Die spezielle Ansprache der Auszubildenden kommt bei den Jugendlichen gut an“, hat IHK-Frau Lungfiel festgestellt.

Im vergangenen Jahr kamen 750 Besucher innerhalb der drei Stunden zur Bildungsmesse. Mehr als 40 Unternehmen zwängten sich mit ihren Ständen in der Aula, während sich Hoteliers und Gastronomen im Haus A des OSZ vorstellten. Dort gibt es ein Musterrestaurant. „Die Besuchern können riechen und schmecken, was dort zubereitet wird“, so Lungfiel. Sie hofft gemeinsam mit OSZ-Chefin Jolk, dass der Andrang an Ausstellern und Besuchern mindestens ebenso groß ist wie im vergangenen Jahr. Schließlich werden sich nicht allein viele Handwerksbetriebe und Firmen aus der Region präsentieren, sondern ebenfalls die Polizei und die Fachhochschule Brandenburg. „Schüler können ihre Bewerbungen mitbringen“, so Lungfiel. Kostenlose Bewerbungsfotos können sie gleich auf der Messe machen lassen.

Die achte Auflage

Organisatoren der achten Bildungsmesse sind neben der Industrie- und Handelskammer (IHK) sowie dem Oberstufenzentrum in Neuruppin ebenfalls die Arbeitsagentur, die Kreishandwerkerschaft, die Neuruppiner Wirtschaftsfördergesellschaft Inkom und das Kooperationsnetzwerk zur Fachkräftesicherung Ruppiner Land.

Im vergangenen Jahr wurden bei der Messe 450 Lehrstellen in knapp 70 Berufen angeboten. Den 750 Besuchern präsentierten sich 57 Betriebe und Unternehmen aus der Region.

 

Von Andreas Vogel

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