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Die zehnte Jobstart-Messe wieder in Wittstock

Bereits 94 Aussteller gemeldet Die zehnte Jobstart-Messe wieder in Wittstock

Als gelungenes Konzept bezeichnen Wirtschaftsförderer die Jobstart-Berufs- und Studienmesse, die am 12. September in ihrer zehnten Auflage in Wittstock stattfindet. Das Augenmerk gilt Rückkehrern und Zuwanderern. Dass die Messe regelmäßig durch Brandenburgs Nordwesten tourt, gilt auch beim jüngsten Messeort Neuruppin als gelungenes Identifikationskonzept.

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Die Region im Nordwesten wirbt gemeinsam für die Berufs- und Studienmesse.

Quelle: Claudia Bihler

Wittstock. Mit einem Schmunzeln im Gesicht atmet Wittstocks Bürgermeister Jörg Gehrmann auf, nachdem er die Pressefotos zur allerersten Jobstart-Berufe­messe vor zehn Jahren betrachtet hat und zu der Erkenntnis gelangt ist, dass die Zeit an niemandem vorbei gehe: „Aber ich bin da ja nicht drauf.“ Doch auch, wenn Gehrmann noch kein Bürgermeister war, als die erste Auflage der Berufs- und Studienmesse des kommunalen und Unternehmer-Fördervereins Wachstumskern Autobahndreieck in Wittstock stattfand: Dass die Jubiläumsauflage der Messe nun wieder in der Wittstocker Stadthalle sein wird, freut ihn ungemein.

Die Jobstart in Kürze

Die zehnte Auflage der Jobstart-Berufs- und Studienmesse gastiert in ihrer zehnten Auflage in der Stadthalle in Wittstock, wo auch die erste Veranstaltung stattfand.

Termin der Messe ist Samstag, 12. September, von 10 bis 13 Uhr.

94 Aussteller aus Industrie, Handwerk, Landwirtschaft, aus Verbänden, Hochschulen und Organisationen sind dort zur Kontaktaufnahme anzutreffen.

Die Schirmherrschaft hat Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke übernommen, der sie auch gemeinsam mit Wittstocks Bürgermeister Jörg Gehrmann eröffnen wird.

Dass sich nicht nur die Akteure, sondern auch die Messe selbst gewandelt hat, stellt der Ostprignitz-Ruppiner Landrat Ralf Reinhardt fest: „Die Messe, aber auch die Berufsbilder, die vorgestellt werden, haben sich verändert, das Thema IT wird immer wichtiger, in allen Branchen.“ Die Kernthemen sind aber geblieben: Junge Menschen vor der Berufswahl sollen erfahren, welche Karrierechancen es für sie in der Region gibt. „94 Aussteller haben sich bereits angemeldet, darunter 15 Hochschulen“, sagt Mike Blechschmidt, Sprecher des Fördervereins Wachstumskern. Die Hochschulen bleiben das Alleinstellungsmerkmal der Messe: „Wo sonst können sich potenzielle Studierende an einem Ort gleich über das Studienangebot von so vielen Hochschulen informieren?“

Eine dieser Bildungseinrichtungen ist die junge medizinische Hochschule Neuruppin mit ihren Studiengängen für Medizin und Psychologie. Reinhardt: „Wir wollen junge Menschen erreichen, die helfen können, auch für die Zukunft den Bedarf an Landärzten zu decken.“

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Im Schwerpunkt widmet sich die Messe diesmal den Rückkehrern und Zuwanderern. Blechschmidt: „Deswegen ist der Standort diesmal optimal, denn die Stadt Wittstock ist die einzige im Bunde, die bereits heute ein Rückkehrerportal unterhält.“ Gehrmann ergänzt: „Wir müssen potenziellen Rückkehrern perspektivisch einen Ansprechpartner zur Seite stellen, der auch zu Themen wie dem Arbeitsplatz des Ehepartners, die Kita- oder Schulbetreuung Rat geben kann.“

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Belebt werden soll auch in diesem Jahr wieder die Aktion „Zurück zu Mutti“, die zur letzten Weihnachtszeit ins Leben gerufen wurde. Eine eindringliche Bitte an alle hiergebliebenen Angehörigen hat auch der Prignitzer Landrat Torsten Uhe: „Richten Sie Ihren Kindern aus, dass hier jeder gute Chancen hat, eine gute Stelle zu bekommen. Statistisch gesehen ist sie ihm sogar sicher.“ 570 Schulabgänger gab es in diesem Jahr, vor zehn Jahren waren es noch 1250 Absolventen. Uhe: „Das verdeutlicht den Wettbewerb der heimischen Unternehmen um die besten Köpfe.“ Dass Brandenburgs Nordwesten auch nicht ohne Zuwanderung auskommen werde, betonten gleich mehrere Redner. Blechschmidt: „Dabei gilt es auch sicherzustellen, dass die Zuwanderer, die hier eine Ausbildung beginnen, diese auch zumindest abschließen können.“

Neuruppin ist das jüngste Mitglied unter den Jobstart-Veranstaltungsorten. Hans Schäfer von der Neuruppiner Inkom-Kommunaldienstleister: „Die Messe das erste Projekt, in dem der Regionale Wachstumskern in Neuruppin mit dem Autobahndreieck zusammengearbeitet hat. Das Konzept der wechselnden Veranstaltungsorte ist optimal, um junge Leute in Kontakt zu Unternehmen zu bringen. Schön wäre, wenn auch die Lehrer diesen Kontakt intensiver suchen würden.“ Für Ronald Thiel, Pritzwalks Vizebürgermeister, hat die Messe zudem Symbolcharakter: „Sie ist Bindeglied der Region und zeigt deutlich, dass wir hier stark zusammenstehen.“

Von Claudia Bihler

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