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Freie Schulen in Brandenburg beliebt

Schule und Bildung Freie Schulen in Brandenburg beliebt

Sie bieten eine eigene pädagogische Ausrichtung und konzentrieren sich auf die individuelle Förderung der Kinder. Freie Schulen sind in Brandenburg weiter im Kommen. Elf Prozent aller märkischen Schüler besuchen eine Schule in privater Trägerschaft. Nur in Sachsen-Anhalt ist der Anteil höher.

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Schule macht Kindern Spaß, wenn die Bedingungen stimmen.

Quelle: dpa

Potsdam. Kleine Klassen, eine individuelle Förderung der Kinder und eine eigene pädagogische Ausrichtung, zum Beispiel nach dem Waldorf- oder Montessorikonzept – das sind die Stärken, mit denen Freie Schulen bei Eltern und Kindern punkten. Seit Jahrzehnten steigen deshalb die Schülerzahlen bei den privaten Bildungsträgern kontinuierlich an.

Bundesweit besuchte im Schuljahr 2014/15 immerhin jeder elfte der rund 10,9 Millionen Schüler eine Privatschule. Am höchsten ist ihr Anteil in Sachsen-Anhalt mit rund 14 Prozent sowie in Berlin und Brandenburg mit knapp elf Prozent, am geringsten in Schleswig-Holstein mit etwa vier Prozent. An der Beliebtheit der Privatschulen ändert auch das Schulgeld nichts, das verdienstabhängig erhoben wird. Wer ein geringes Einkommen hat, zahlt teils 50 Euro im Monat oder weniger.

Das Brandenburger Bildungsministerium registriert zum laufenden Schuljahr 175 Schulen in freier Trägerschaft, die aktuell von 29 300 Mädchen und Jungen besucht werden. Darunter befinden sich auch eine ganze Reihe von Schulen in kirchlicher Trägerschaft, wie beispielsweise das Evangelische Domgymnasium in Brandenburg an der Havel, die Evangelische Schule Neuruppin (Ostprignitz-Ruppin) oder die Katholische Schule Bernhardinum in Fürstenwalde (Oder-Spree).

Eine Besonderheit sind die Internate, in denen die Kinder und Jugendlichen nicht nur unterrichtet werden, sondern auch wohnen, weil etwa die Entfernung zwischen Schule und Elternhaus zu groß ist.

Solche Wohnheime bieten beispielsweise die Seeschule in Rangsdorf (Teltow-Fläming), der Campus im Stift Neuzelle (Oder-Spree), das Evangelische Gymnasium Hermannswerder in Potsdam oder der Leonardo da Vinci Campus in Nauen (Havelland). Die Privatschule Villa Elisabeth in Wildau (Dahme-Spreewald) betreibt ein eigenes Schulpensionat für Schüler. Ähnliche Angebote gibt es an den Sport-Eliteschulen in Potsdam, Cottbus und Luckenwalde (Teltow-Fläming).

Von Ulrich Nettelstroth

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