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Beste Chancen im Handwerk

Betriebe freuen sich über gefüllte Auftragsbücher Beste Chancen im Handwerk

Das Handwerk bietet jungen Menschen eine tolle Perspektive für den Berufseinstieg. Die regionalen Unternehmen haben derzeit viel zu tun und können neue Fachkräfte gut gebrauchen. Zahlreiche Betriebe werden in den kommenden Jahren außerdem zur Übergabe geführt, so dass ein Generationswechsel unumgänglich ist.

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Eine gute Mischung aus Theorie und Praxis bietet die Ausbildung zum Zimmerer.

Quelle: Norman Giese

Rathenow. „Es ist ein gutes Jahr für das Handwerk, die Auftragsbücher sind gut gefüllt“, sagte Brandenburgs Wirtschaftsminister Albrecht Gerber (SPD) beim Tag des Handwerks in Rathenow. Die Handwerker seien eine wichtige Stütze der Wirtschaft mit einer hohen regionalen Verantwortung und Bedeutung. „Über 150 000 Brandenburger finden im Handwerk Arbeit“, so Gerber. Der Minister findet, die gute Wirtschaftslage sei eine gute Möglichkeit für junge Leute im handwerklichen Gewerbe Fuß zu fassen.

„Uns steht ein Generationswechsel bevor“, ist sich auch Jürgen Rose sicher. Der Präsident der Handwerkskammer Potsdam sieht ebenfalls eine hervorragende Perspektive für Jugendliche. „Die Jugend hat heute die beste Chance im Handwerk“, sagt er. In den nächsten fünf Jahren würden viele Betriebe zur Übergabe geführt, so dass neue Fach- und Führungskräfte gebraucht werden.

Friseurin ist ein beliebter Handwerksberuf bei Frauen

Friseurin ist ein beliebter Handwerksberuf bei Frauen.

Quelle: dpa

„Viele wollen nicht mehr mit den Händen arbeiten“

Rund 900 Lehrlingsverträge sind in diesem Jahr im Kammerbezirk Potsdam geschlossen worden, im Jahr 2002 waren es noch etwa 2500. Andreas Graf kennt das Problem. „Viele wollen nicht mehr mit den Händen arbeiten“, erklärt der Obermeister der Havelländischen Zimmererinnung. Hinzu komme, dass die schulischen Leistungen bei den Bewerbern stark nachgelassen haben. Bei den Zimmerern gebe es jedoch hohe Anforderungen in Mathematik.

Denn zum Berufsbild gehören nicht nur die handwerklichen Fähigkeiten allein, es bedarf auch eine guten Projektplanung im Vorfeld der Arbeiten. „In unserem Gewerbe gibt es ein gutes Verhältnis von Theorie und Praxis“, so Graf. Eine Zimmererausbildung halte daher auch viele Optionen für die Zeit nach der Lehre offen. Vom klassischen Handwerker bis zum Architekturstudenten sei alles denkbar.

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Gute Perspektiven als Meister

Wer sich zum Meister ausbilden lässt, hat zudem die Möglichkeit als Lehrausbilder zu arbeiten oder sogar ein eigens Unternehmen zu gründen und zu leiten. In anderen Branchen ist es sogar noch leichter einen Betrieb zu gründen, weil es nicht überall den so genannten Meisterzwang gibt. Zulassungsfreie Handwerksberufe sind zum Beispiel Fliesenleger, Schuhmacher und Raumausstatter. Hier kann auch ohne Meisterbrief ein Unternehmen geführt werden.

Nichtsdestotrotz werden auch in diesen Bereichen Meisterhandwerker benötigt. „Wenn keine Meister mehr da sind, können keine Lehrlinge ausgebildet werden“, macht Raumausstatter Torsten Antl deutlich. Der Rathenower ist selbst Meister und weiß, dass Nachwuchs gebraucht wird. „In naher Zukunft muss auf jeden Fall ausgebildet werden“, sagt er. Momentan gebe es keinen einzige Lehrling in der Innung.

Von Norman Giese

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