Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / -3 ° wolkig

Navigation:
Investor plant Logistikzentrum in Rangsdorf

Bis zu 800 Jobs bei Log 4 Real Investor plant Logistikzentrum in Rangsdorf

Nach dem Aus der Fiege-Erweiterung gibt es nun einen neuen Investoren für das Gewerbegebiet am Spitzberg in Rangsdorf. Das Unternehmen Log 4 Real will 14 Logistikhallen. Um die Verkehrsbelastung gering zu halten, macht das Unternehmen Zugeständnisse an die Gemeinde.

Voriger Artikel
Viele Azubis in Wittenberger Chemiebetrieb
Nächster Artikel
Wo geht’s zur Lehrstelle?

Der Acker am Spitzberg in Rangsdorf soll Gewerbegebiet werden.

Quelle: Christian Zielke

Rangsdorf. Eine Millioneninvestition bahnt sich in Rangsdorf an. Am Spitzberg plant das Unternehmen Log 4 Real den Bau eines 23 Hektar großen Logistikzentrums. 14 Hallen sollen errichtet werden.

Service

Mitarbeiter gesucht? Express-Anzeige gebucht. MAZjob.de

Christian Bischoff, der Vorstandsvorsitzende von Log 4 Real, geht von 700 bis 800 Arbeitsplätzen aus, die dort entstehen können. In den Hallen sollen sich Unternehmen der wertschöpfenden Logistik ansiedeln, etwa Autozulieferer, die dort Teile bearbeiten oder Handelsunternehmen, die Produkte kommissionieren oder verpacken. Das habe den Vorteil, dass mehr Jobs geschaffen werden als etwa bei einem Paketumschlagzentrum. Zudem sei der Verkehr deutlich geringer.

Dass das geplante Logistikzentrum die angespannte Situation auf der B96 in Rangsdorf weiter verschärft, ist dem Investor bewusst. Während eines Treffens mit den Fraktionsvorsitzenden der Gemeindevertretung in der vergangenen Woche habe er sich bereiterklärt, sich an Lärmschutzwänden entlang der Bundesstraße und beim Bau einer zusätzlichen Linksabbiegespur von der B96 in Richtung Klein Kienitz zu beteiligen. „Wir wollen gute Nachbarn sein. Wenn zusätzlicher Verkehr entsteht, ist es nur recht und billig, dass wir die Folgen für die Bevölkerung gering halten“, sagte Bischoff.

Unterdessen hätten einige Gemeindevertreter schon Begehrlichkeiten geäußert wie ein neues Feuerwehrauto oder einen bis zu 100 Meter breiten Waldstreifen Richtung Klein Kienitz. „Wir haben auch Grenzen“, sagte Bischoff. Sein Unternehmen stehe in einem knallharten internationalen Wettbewerb. Entscheidend sei, dass sich das Projekt rechnet.

Zur Höhe der geplanten Investition wollte er nichts sagen. MAZ-Informationen zufolge wird mit Kosten von rund 80 Millionen Euro gerechnet. Konkreter wurde Bischoff bei der Zeitplanung: „Wir wollen Mitte nächsten Jahres loslegen.“

Alles hängt nun von der Gemeinde Rangsdorf ab. Am 8. Dezember will das Unternehmen seine Pläne erstmals öffentlich im Bauausschuss vorstellen. Stephan Wilhelm, der Vorsitzende der SPD-Fraktion ist froh, dass sich nach dem Aus der Erweiterungspläne des Logistikunternehmens Fiege ein neuer Investor gefunden hat. „Die Pläne machen einen soliden Eindruck. Ob die Masse der Bebauung eine Mehrheit findet, muss man sehen.“ Hans-Friedrich von Schierstädt, der Eigentümer der Flächen, wollte sich zu den Plänen nicht äußern. „Jetzt etwas zu sagen, wäre verfrüht.“

Siehe auch : Auf Jobsuche nach einem Job in Brandenburg? Über 24.000 Stellenangebote in ganz Brandenburg bei www.MAZjob.de.

Von Christian Zielke

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr Ausbildung & Beruf
Termin nicht verpassen...

Workshops, Messen, Informationen rund um Ausbildung und Studium
 
  

Ausbildung bei der MVD

Wir bieten jungen Menschen attraktive Ausbildungsplätze.

MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg