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Junge Forscher in Brandenburg geehrt

Regionalwettbewerb „Jugend forscht“ Junge Forscher in Brandenburg geehrt

69 Schüler und Azubis beteiligten sich am Regionalwettbewerb von „Jugend forscht“. Bei ZF Friedrichshafen in Brandenburg an der Havel wurden am Donnerstag die besten zwölf Projekte ausgezeichnet und zum Landeswettbewerb geschickt. Bei der Veranstaltung kamen aber auch Probleme der Branche zur Sprache.

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Die ZF-Azubis Sabrina Selle und Tim Lange haben sich mit ihrem „Automatical Wheelset Lift“ für den Landeswettbewerb qualifiziert.

Quelle: Volkmar Maloszyk

Brandenburg/H. Insgesamt 69 Schüler und Auszubildende stellten am Donnerstag 37 Projekte beim diesjährigen Regionalwettbewerb von „Jugend forscht“ bei ZF Friedrichshafen in der Brandenburger Caasmannstraße vor. Unter dem Motto „Neues kommt von Neugier“ gaben die Teilnehmer einen Einblick in ihre Forschungen und Untersuchungen, die zum Teil auch schon in der Praxis umgesetzt werden. Für zwölf von einer Jury ausgezeichnete Projekte geht die Forscherreise im April beim Landeswettbewerb in Schwarzheide (Landkreis Oberspreewald-Lausitz) weiter.

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Insgesamt 37 Projekte wurden am Donnerstag bei ZF Friedrichshafen in Brandenburg an der Havel im Rahmen des Regionalwettbewerbes „Jugend forscht“ vorgestellt. Für zwölf Projekte geht es im April beim Landeswettbewerb in Schwarzheide weiter.

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Aus der Stadt Brandenburg sind dann Sabrina Selle und Tim Lange mit dabei. Die beiden ZF-Azubis qualifizierten sich mit ihrem Projekt „AWL – Automatical Wheelset Lift“ in der Kategorie Arbeitswelt. Dabei handelt es sich um eine Vorrichtung zur Verbesserung des Montageprozesses für Getriebe. Zu den Vorteilen ihres Systems zählen geringere Personalkosten und Gefährdungen im Vergleich zu gewöhnlichen Verfahren.

Azubis von Heidelberger Druckmaschinen am Start

Auch Bastian Nischan und Maximilian Gudat schickt die Jury zum Landeswettbewerb. Im Fachgebiet Technik präsentierten die beiden Auszubildenden von Heidelberger Druckmaschinen ihre Forschungsergebnisse zum Thema Lichtautomatik bei Fahrzeugen. Die Jury hob in ihrer Begründung hervor, dass es sich hierbei um ein besonders „praxisrelevantes Projekte“ handle.

Brandenburgs Bildungsminister Günter Baaske (SPD) nahm an der Preisverleihung teil

Brandenburgs Bildungsminister Günter Baaske (SPD) nahm an der Preisverleihung teil.

Quelle: Volkmar Maloszyk

Ebenfalls beim Regionalwettbewerb Brandenburg West vertreten waren die Heidelberg-Azubis Benjamin Woitzik und Joseph Hohmann. Sie stellten einen automatisch bremsenden Rollstuhl vor. Dieser soll verhindern, Rollstuhlfahrer bei Schrägen zurückrollen können. Wie seine beiden Kollegen ging zudem Philipp Leuchtenberger in der Kategorie Technik an den Start. Auch er ist ein Auszubildender bei Heidelberger Druckmaschinen. Sein Forschungsprojekt heißt „Ampelregulierung“ und befasst sich damit, dass Ampelfarben dank automatischer Regulierung der Ampelhelligkeit bei allen Lichtverhältnissen gut sichtbar sind, auch bei tief stehender Sonne.

Minister Günter Baaske wirbt für Schulen mit Mint-Profil

„Die Bandbreite der Projekte beeindruckt mich sehr“, sagte der Brandenburger Heidelberg-Personalleiter Marcus Kielmann anlässlich der Preisverleihung. Auch ZF-Standortleiter Frank Martin freute sich über die Themenvielfalt. „Das gibt unseren Azubis Inspiration und Ideen“, findet er. Martin stellte aber auch fest: „Das Interesse an technischen Fächern hat nachgelassen.“ Der Wettbewerb sei daher auch als Motivation zu verstehen, um neuen Nachwuchs für das Berufsfeld zu gewinnen. Für ZF und Heidelberger Druckmaschinen, die den Regionalwettbewerb als Paten seit 24 Jahren gemeinsam begleiten, stehe die Förderung der Jugend besonders im Fokus.

37 Projekte in sieben Fachgebieten

Beim Regionalwettbewerb Brandenburg West waren 69 Teilnehmer mit insgesamt 37 Projekten am Start. Sie stellten ihre Arbeiten in den sieben Fachgebieten Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geografie und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik und Technik vor.

Die Schüler und Azubis kamen dabei aus Frankfurt (Oder), Potsdam, Falkensee, Hennigsdorf, Kleinmachnow, Hohen Neuendorf, Bernau, Königs Wusterhausen, Zeuthen, Schwarzheide und Brandenburg an der Havel.

Zwölf Projekte qualifizierten sich für den Landeswettbewerb am 7. und 8. April in Schwarzheide. Das Bundesfinale ist vom 26. bis 29. Mai in Paderborn geplant.

Die Wichtigkeit von „Jugend forscht“ lässt sich auch daran ablesen, dass selbst Brandenburgs Bildungs- und Jugendminister Günter Baaske (SPD) extra für die Veranstaltung in die Havelstadt gekommen ist. Aufgrund des aktuellen Fachkräftemangels warb er für Schulen, die sich verstärkt in den so genannten Mint-Fächer profilieren. Dabei handelt es sich um Fächer in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. In Brandenburg an der Havel gebe es derzeit keine Schule mit Mint-Profil.

Von Norman Giese

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