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Junger Meyenburger ist Azubi des Monats

Handwerkskammer Potsdam ehrte Lehrling Junger Meyenburger ist Azubi des Monats

Der 20-jährige Sven Schweder, der bei der Meyenburger Elektrobau eine Ausbildung zum Elektroniker macht, wurde von der Handwerkskammer Potsdam als Azubi des Monats ausgezeichnet. Er ist der erste Prignitzer, der diese Ehrung erfährt. MEB-Geschäftsführer Gert Altenburg und Ausbilder Dirk Radatz freuen sich mit.

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Sven Schweder ist Azubi des Monats.

Quelle: Beate Vogel

Meyenburg. Sven Schweder ist Azubis des Monats September. Der 20-jährige angehende Elek­troniker mit Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik nahm die Auszeichnung am Mittwochvormittag von Ralph Bührig, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Potsdam, entgegen. Mit der Ehrung würdigt die Kammer die hervorragenden Leistungen des jungen Meyenburgers. Dieser hat erst vergangene Woche von der Ehrung erfahren: „Ich realisiere das erst jetzt so richtig“, sagte er in Meyenburg.

Sven Schweder macht eine dreieinhalbjährige Ausbildung bei der Firma Meyenburger Elektrobau (MEB), die im kommenden Jahr endet. Er weiß genau, was er will: „Ich würde gern in der Firma bleiben und könnte mir vorstellen, auch meinen Meister zu machen.“ Für ihn war schnell klar, dass er seine Lehre bei der MEB beginnt: „Das kam über einen Ferienjob, da wurde mir schon als Schüler angeboten, dass ich hier eine Ausbildung machen kann“, erinnert er sich. Und er habe gesehen, dass die MEB ein Betrieb sei, der sich gut um seine Lehrlinge kümmert. Das zeigte sich auch während seiner Lehre: „Das war fachlich sehr gut , ich habe alle Etappen mitbekommen.“ In seiner Freizeit trifft der 20-Jährige sich mit der Freundin in Pritzwalk und schraubt gern an seinem Auto herum.

Die Auszeichnung der Handwerkskammer ist auch eine Anerkennung für MEB-Geschäftsführer Gert Altenburg und Ausbilder Dirk Radatz. Der erläuterte, dass die Azubis im letzten Ausbildungsjahr in die Spezialisierung gehen und entsprechende Lehrgänge besuchen. Sven Schweder ziehe es in den Bereich der Wartung: „Da fahren die Kollegen alle ehemaligen Baustellen ab, da kommt man herum.“

Die MEB wurde 1958 gegründet und erstellt Elektroinstallationen, Trafostationen, Beleuchtungsanlagen oder Gebäudeleittechnik hauptsächlich im öffentlichen Bereich. Die Firma hat in der Vergangenheit vor allem große Objekte betreut, Kliniken, Verwaltungen, den Hamburger Flughafen betreut. „Unser größtes Objekt ist aktuell in Berlin die Deutsche Rentenversicherung mit einem Umfang von 3,7 Millionen Euro netto“, so Geschäftsführer Altenburg. In Meyenburg sind 80 Kollegen beschäftigt, auf den Baustellen und mit den Subunternehmern rund 120. „Wir haben zurzeit 15 Azubis, zusammen mit der Tochterfirma Prignitzer Fernmeldeanlagenbau in Berlin“, erklärt Altenburg. Seit einiger Zeit beschäftigt die MEB auch ausländische Arbeitnehmer: einen Marokkaner, einen Ungarn und einen Bulgaren. „Das läuft sehr gut“, sagt der Geschäftsführer.

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Seit Juli 2014 ehrt die Handwerkskammer Potsdam monatlich einen Lehrling als „Azubi des Monats“. Zum ersten Mal ging es nun in die Prignitz. Das freute nicht nur Sven Schweder und die Kollegen von der MEB, sondern auch Kreishandwerksmeister Lothar Hildebrandt: „Wir freuen uns über die Wahl zum Azubi des Monats. Aber vor allem: Bleib in der Prignitz“, riet er dem 20-Jährigen.

Mit dem „Azubi des Monats“ werden nicht nur tolle Azubis ausgezeichnet, sondern auch die Betriebe vor Ort vorgestellt und „fürs Handwerk wird geklappert“, erläuterte Hauptgeschäftsführer Ralph Bührig: „Wir denken, dass in der öffentlichen Wahrnehmung wenig bekannt ist, was das Handwerk alles bietet.“ So sollen auch die Perspektiven dargestellt werden, die Berufe im Handwerk eröffnen. „Das hat auch Herr Schweder deutlich gemacht.“ Mit der entsprechenden Qualifikation im Handwerk könne man in Brandenburg auch ein Studium beginnen, so der Kammergeschäftsführer. Und nicht zuletzt gebe es gute Verdienstmöglichkeiten – für viele junge Leute ein entscheidender Faktor bei der Berufswahl.

Wer „Azubi des Monats“ wird, sei nicht immer eine leichte Entscheidung. Die Betriebe bewerben sich und schlagen ihre Lehrlinge für die Auszeichnung vor, sagte Eva Gatzky, bei der Handwerkskammer Abteilungsleiterin für Berufsausbildung. Die Berufe reichen vom Friseur über den Augenoptiker bis hin zum Dachdecker: „Es gibt alles von A bis Z.“ Dabei können sich durchaus auch ganz kleine Betriebe mit nur einem Lehrling bewerben. Sie können ja nach vielen Jahren der Ausbildung einschätzen, ob ein Azubi herausragende Leistungen mitbringt und sich engagiert.

Von Beate Vogel

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