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Startbahn für neue Ideen

Gründer- und Unternehmertage Startbahn für neue Ideen

Die Gründer- und Unternehmertage (Degut) im früheren Flughafen Berlin-Tempelhof gehen wieder an den Start. Mehr als 6000 potenzielle neue Selbstständige erwarten Anregungen und Ratschläge gestandener Unternehmer. Im Fokus steht im laufenden Jahr die digitale Revolution.

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Der Marktplatz mit all seinen Angeboten ist der Mittelpunkt der Degut.

Quelle: Degut

Berlin. Es ist bereits ein fester Termin in der Gründerregion Berlin-Brandenburg: Mehr als 6000 potenzielle und bereits im Geschäft stehende Gründer wollen am kommenden Freitag und Sonnabend bei einer der größten deutschen Messen für Existenzgründungen und Unternehmertum im ehemaligen Berliner Flughafen Tempelhof Kontakte zu Förderern, Mentoren oder Gleichgesinnten knüpfen und an ihren Ratschlägen teilhaben. Die mittlerweile zum 31. Mal stattfindenden Deutschen Gründer- und Unternehmertage (Degut) schaffen ein ideales Forum, neue Geschäftsideen zu diskutieren oder von erfolgreichen Gründern zu lernen.

Rund 130 Aussteller, erfahrene Firmenleiter und Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft bieten ihre Lotsendienste an, mit den spannenden Wellenbewegungen des Unternehmerdaseins besser zurechtzukommen, und geben Inspirationen, um zu neuen Ufern aufzubrechen.

Das märkische Gründungsgeschehen könnte durchaus einen kleinen Kick für einen neuen Boom gebrauchen. Im ersten Halbjahr 2015 wurden nur noch 9100 Gewerbe neu angemeldet, und damit fünf Prozent weniger als noch im Vorjahr. Auch die Selbstständigenquote sank erneut um 0,6 auf nunmehr zwölf Prozent.

Champions und Business-Angels

Veranstaltungsort der 31. Degut am 9. und 10. Oktober ist der Hangar 7 des früheren Berliner Flughafens Tempelhof.

Die Eröffnungsveranstaltung findet bereits am heutigen Donnerstag am 17 Uhr im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie mit der Ehrung der „KfW-Award Gründer-Champions“ statt.

Das Tagesticket kostet 15 Euro (zwei Tage 25 Euro, ermäßigt 5 Euro. Kinder bis 14 Jahre dürfen umsonst rein. Die Kinderbetreuung ist kostenlos. In einer Wellness-Lounge stehen gratis Massagesessel bereit.

Bestandteil der Messe ist auch wiederum das Speeddating mit Business-Angels, bei dem einzelne Start-ups ihr Konzept innerhalb von acht Minuten vorstellen. Die Überzeugendsten stehen vor einem Coaching.

Internet: www.degut.de

„Unter den neuen Bundesländern ist Brandenburg damit Spitzenreiter“, versucht Brandenburgs Wirtschaftsminister Albrecht Gerber (SPD) dennoch Mut zuzusprechen. Um künftig wieder mehr Menschen den Schritt in die Selbstständigkeit zu erleichtern, unterstütze das Land unter anderem erneut die Degut. „Startups führen zu mehr Innovationskraft und leisten damit einen entscheidenden Beitrag zur Zukunftsfähigkeit unserer Volkswirtschaften“, unterstreicht Jan Wolkenhaar, Leiter der Abteilung Gründung bei der Hypovereinsbank, die 2015 als neuer Degut-Partner gewonnen werden konnte. Wer sich mit dem Gedanken beruflicher Selbstständigkeit trage oder bereits am Markt tätig sei, „findet auf der Messe Orientierung und einschlägige Informationen oder Kontakte in allen Gründungsfragen“, lobt Tillmann Stenger, Vorstandschef der brandenburgischen Investitionsbank (ILB) als Mitveranstalter der Messe.

Inhaltlich breit angelegt ist das Programm: auf dem Marktplatz als zentralem Ort, bei den kostenfreien Seminaren und Workshops, im Beraterforum sowie an den Aussteller-Ständen. Die Themen reichen von der Entwicklung tragfähiger Geschäftsmodelle über Finanzierungen bis hin zur Unternehmensnachfolge. In Workshops werden Methoden vorgestellt, die ein Vorhaben besser strukturieren und veranschaulichen. Zudem werden Teilnehmer ihre Gründungsideen mittels Design Thinking testen oder von Business Angels, gestandenen Unternehmern als Helfer, durchchecken lassen. Die Vereinbarkeit von Selbstständigkeit und Familie ist ebenso Thema der Messe wie Recht, Versicherungen und Immobilien.

Ein Fokus liegt in diesem Jahr auf der Digitalisierung der Wirtschaft: Welche Chancen ergeben sich aus der „digitalen Revolution“ für die Verwirklichung neuer Ideen und wie können Firmen traditioneller Branchen die vernetzte Welt für die Weiterentwicklung nutzen?

Doch nicht nur Erfolgsgeschichten gehören zum Gründen, sondern auch Niederlagen. Im Scheitern liegt die Chance, Konzepte zu überdenken und bei neuen Anläufen anders zu handeln. Sogenannte FuckUp-Veranstaltungen, bei denen Gründer über ihr Scheitern sprechen und Tipps geben, sind zur globalen Bewegung geworden und finden auch auf der Degut Niederschlag.

Von Gerald Dietz

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