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Mit einem Bein im Berufsleben

Lehrstellenbörse in Zehdenick Mit einem Bein im Berufsleben

75 Firmen und Betriebe warben auf der Lehrstellenbörse am Oberstufenzentrum in Zehdenick am Donnerstag um Absolventen. Landrat Ludger Weskamp räumte mit Gerüchten auf, wonach die Einrichtung geschlossen werden soll. „Das ist nicht zutreffend“, sagte er.

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Tischlerlehrling Philip Schmidt (l.) zeigt Berufsanwärtern, was er während seiner Ausbildung schon gelernt hat.

Quelle: Uwe Halling

Zehdenick. Mit einem deutlichen Bekenntnis zum Oberstufenzentrum in Zehdenick eröffnete Landrat Ludger Weskamp (SPD) am Donnerstag die 12. Lehrstellenbörse in der Sporthalle der Schule. Gerüchte, wonach die Einrichtung am Wesendorfer Weg 2016 geschlossen werden soll, seien nicht zutreffend, betonte der Landrat und fügte hinzu: „Wir werden um diesen Standort kämpfen.“

Weskamp ermunterte die vielen hundert Schüler aus dem Nordkreis dazu, die Chance der Börse zu nutzen und sich „teuer zu verkaufen“. Die Ausgangssituation könne für Absolventen komfortabler kaum sein. 75 Firmen und Betriebe präsentierten sich in Zehdenick. „Anders als noch vor einigen Jahre gibt es inzwischen viele, viele Ausbildungsplätze auch im Norden des Landkreises. Das bedeutet, dass sich die Firmen bewähren müssen“, so der Landrat.

Für Philip Schmidt hat auf der Lehrstellenbörse in Zehdenick alles angefangen. Vor drei Jahren führte der damalige Siemens-Oberschüler dort ein Gespräch mit Fritz Müller, Chef des gleichnamigen Treppenbaubetriebes in Altlüdersdorf, und bewarb sich für eine Ausbildung zum Tischler. Jetzt steht der 18-jährige kurz vor seiner Gesellenprüfung. „Was Besseres hätte mir nicht passieren können. Das ist so ein toller Job. Man kann jeden Tag sehen, was man geschaffen hat“, so der junge Mann aus Zernikow. An einer Werkbank erklärte er Schülern, wie sein Handwerk funktioniert und was es dazu braucht. „Mathe ist ganz wichtig und ein bisschen kreativ sollte man auch sein“.

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Den Weg, den Philip Schmidt hinter sich hat, haben die Schüler, die am Donnerstagvormittag mit ihren Bewerbungsmappen an den Tischen sitzen, noch vor sich. Karl-Heinz Schleyer fühlte den Bewerbern auf den Zahn. Einen Ausbildungsplatz (Konstruktionsmechaniker) gibt es beim Hallenbauer Haltec in Gransee zu vergeben. Auf einem Stück Papier skizzierte der Ausbildungsleiter ein Rechteck und ließ die Bewerber ausrechnen, wie groß die Fläche ist und wie viel Meter Schmutzleiste man für einen Fußboden dieser Größe bräuchte. Einige errechneten schnell im Kopf das richtige Ergebnis, andere scheitern.

Jennifer Hänsch hat diese Prüfungen hinter sich. Ihre Ausbildung auch. 2014 hat die Verwaltungsfachangestellte ausgelernt und arbeitet heute dort, wo sie ihren Beruf erlernt hat: in der Granseer Amtsverwaltung. Für eine Laufbahn wie diese, gibt sie den Schülern Tipps. An die Gespräche auf der Lehrstellenbörse, die sie selbst als Bewerberin besuchte, kann sie sich noch gut erinnern. Aufgeregt sei sie damals gewesen. Jetzt sitzt sie auf der „anderen Seite“ und spürt die Nervosität der Mädchen und Jungen. „Viele sind sehr schüchtern und trauen sich gar nicht, was zu fragen“, so ihre Erfahrung.

Von Cindy Lüderitz

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