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Mit einem Tresor zum Meistertitel

Mario Kofnyt ist seit 25 Jahren Schmiede- und Schlossermeister Mit einem Tresor zum Meistertitel

Für den Jüterboger Mario Kofnyt stand schon als Junge fest, dass er das Schmiede- und Schlosserhandwerk erlernt. Er stammt aus einer alten Handwerkerfamilie und hat den Betrieb seines Vaters übernommen. Inzwischen hat er seinen Meistertitel seit 25 Jahren.

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Mario Kofnyt in seiner Werkstatt in Jüterbog.

Quelle: Gertraud Behrendt

Jüterbog. Seit 25 Jahren ist Mario Kofnyt Meister für das Schlosser- und Schmiedehandwerk. Als junger Mann musste er nicht lange überlegen, welchen Beruf er erlernen wollte. Für den Jüterboger stand fest, dass er mal den Betrieb seines Vaters übernehmen will. Also begann er eine Lehre im Schmiede- und Schlosserhandwerk in Treuenbrietzen. Mit dem Meisterlehrgang hätte es dann gleich weitergehen können. „Das wurde nicht genehmigt, weil mein Vater noch nicht so alt war“, berichtet der Sohn. So musste er etwas warten.

Als Meisterstück schmiedete er einen Tresor. Anzufertigen war etwas, für das 400 Arbeitsstunden nötig waren. „Das sollte eigentlich für einen Kunden sein.“ Aber wer wollte in den Wendewirren so viel Geld bezahlen. So blieb der 500 Kilo schwere Tresor bei ihm.

Mario Kofnyt arbeitet mit seinem Bruder in der Werkstatt, die Vater Willi Kofnyt 1977 eingerichtet hat. „Damals wurde ein Gesetz erlassen, dass es erlaubte, sich wieder selbstständig zu machen. Mein Vater war einer der ersten hier in der Gegend, der es genutzt hat“, erzählt Mario Kofnyt. Schon Großvater und Urgroßvater waren Unternehmer. Der Begründer der Handwerksfamilie bohrte einst Brunnen.

Mario Kofnyt hat sich auf Schlüsseldienste spezialisiert. „Schließanlagen bauen wir selbst“, sagt er und ergänzt: „Da können wir schnell helfen, wenn mal etwas verloren wird.“ Wenn der Zylinder noch relativ neu ist, „können wir etwas umstellen. Man muss nicht gleich alles auswechseln“, erklärt der Fachmann. Zu den Auftraggebern gehören keineswegs nur Firmen, sondern auch Privatleute,.

Wie es mit der Nachfolge mal wird, ist noch ungeklärt. Seine beiden Töchter kommen nicht infrage. „Eventuell ein Enkel oder der Sohn meines Bruders“, sagt Mario Kofnyt. Noch drängt es nicht, er ist erst 53 Jahre alt.

Von Gertraud Behrendt

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