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Neue Berufsbilder an Oberstufenzentren

Bildung in Oberhavel Neue Berufsbilder an Oberstufenzentren

An den Oberstufenzentren in Oberhavel, die sich in Oranienburg, Zehdenick und Hennigsdorf befinden, werden neue Berufsrichtungen angeboten. Dafür sind andere Zweige wie Fleischer, Bäcker und Köche geschlossen worden. Entschieden wurde das vom Landesbildungsministerium. Darüber regt sich der Kreistagsabgeordnete Andreas Noack auf.

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Andreas Noack, Kreistagsabgeordneter der SPD.

Quelle: Enrico Kugler

Oberhavel. Seinem Unmut machte der Abgeordnete Andreas Noack (SPD) am Montag im Bildungsausschuss Luft: „Das Land legt einseitig fest, welcher Bildungsgang für welches Oberstufenzentrum zugelassen wird. Wir haben eine moderne Schauküche, eine Fleischerei und eine Bäckerei im Oberstufenzentrum (OSZ) in Zehdenick eingerichtet und damit Millionen in den Sand gesetzt.“ Noack sprach damit die Schließung der Kochausbildung am OSZ in Zehdenick an und wollte wissen, was denn nun aus Fleischerei und Bäckerei werde.

Kreisbildungsdezernent Dieter Starke antwortete, man werde diese Einrichtungen vermarkten. Starke erinnerte daran, dass der Landkreis sehr um den Erhalt der Ernährungssparte am OSZ in Zehdenick gekämpft hatte. Doch mit nur noch vier Kochazubis könne man keine Klasse aufmachen. Die Schülerzahl am OSZ in Zehdenick sei von einst 1300 auf derzeit 400 gesunken. Und 2017 rechne man mit maximal 300 Schülern. Am Georg-Mendheim-Oberstufenzentrum, zu dem der Standort Zehdenick gehört, musste außerdem die Ausbildung der Frisöre aufgegeben werden. Am OSZ in Hennigsdorf die der Bautenobjektbeschichter sowie der Maler und Lackierer.

Umso wichtiger sei, so Starke, dass laut Landesschulbezirksverordnung neue Berufe hinzugekommen seien. Am OSZ in Hennigsdorf Fachkräfte für Metalltechnik, am OSZ Georg Mendheim Verwaltungsfachangestellte, Fachkräfte für Kurier-, Express- und Post-Dienstleistungen, Fachkräfte für Lagerlogistik und Kaufleute für Büromanagement. Starke: „Das sichert uns die Standorte der Oberstufenzentren. Wir wollen Zehdenick auf Dauer halten.“

Außerdem sollen an den Oberstufenzentren ausländische Schüler mit wenigen Deutschkenntnissen in zwei Jahren einen Schulabschluss machen und eine Ausbildung erhalten können. Dafür sei die Berufsbildungsverordnung erweitert und mit einem großen Wahlpflichtbereich extrem flexibel gestaltet worden. Auch diese neue Aufgabe, so Starke, sichere den Erhalt der Oberstufenzentren in Oberhavel. mb

Von Marion Bergsdorf

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