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Nur elf Schüler beim Speed-Dating

Ausbildung in Oberhavel Nur elf Schüler beim Speed-Dating

Die Agentur für Arbeit in Oranienburg hatte wieder zum Speed-Dating eingeladen und Ausbildungsbetriebe sowie Suchende zusammen gebracht. Doch nur elf von insgesamt 80 eingeladenen Schülern nutzten das unkomplizierte Angebot, regionale Firmen mit vielen Ausbildungsmöglichkeiten kennenzulernen.

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Laura Woldeit interessiert sich für eine Ausbildung bei der Awu Oberhavel.

Quelle: foto: Marion Bergsdorf

Oranienburg. Diese Chance wollte sich Laura Woldreit (16) nicht entgehen lassen. Sie hatte alles dabei _ Bestätigungen für Praktika und Kopien ihres Halbjahreszeugnisses. „Das Zeugnis der 9. Klasse habe ich nicht dabei. Es war nicht so gut. Ich habe mich danach angestrengt und alle Fehlstellen ausgeglichen.“ Ihr Gegenüber ist Peggy Mertins, selber erst 23 Jahre jung, und Azubi im 3. Lehrjahr zur Kauffrau für Bürokommunikation. Sie reagiert wie eine gestandene Personalleiterin. Peggy macht der Zehntklässlerin Mut und sagt, die Awu gebe Leuten, die sich „richtig einbringen“ eine Chance. Nun muss Laura warten, ob sie zum Einstellungstest eingeladen wird.

Die 15-jährige Jasmin Kasper aus Vehlefanz ging in Begleitung ihres Vaters gezielt zum Tisch des Unternehmens Lidl mit Sitz in Kremmen. Sie möchte Kauffrau für Büromanagement werden. Da sei sie spät dran, sagt Ausbildungsleiterin Doreen Schumann. Die beiden Stellen für dieses Ausbildungsjahr seien fast vergeben. Für diese Ausbildung, so Schumann, stelle Lidl gerne Abiturienten ein. Sie rät der Zehntklässlerin deshalb, darüber nachzudenken, ob sie nicht gleich das Fachabitur an die Schule dranhänge. Auch Vater Kasper hört sich an, was der Beruf bieten würde und welche Voraussetzungen dazu erforderlich wären. „Ich finde es gut, wenn die Eltern Interesee zeigen. Das spricht für die Familie“, sagt Lidl-Ausbildungsleiterin Doreen Schumann.

Sie hatte sich vorgenommen, beim gestrigen Speed-Dating geeignete Bewerber gleich einzuladen. Das Unternehmen suche Leute und habe zu wenige Bewerbungen.

Zwei Stunden lang dauerte das Speed-Dating bei der Agentur für Arbeit in Oranienburg. Diese hatte etwa 80 Schüler, die noch auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz sind, eingeladen. Als potentielle Ausbilder waren neun Firmen vertreten: der Lehr- und Öko-Bauhof Oranienburg, Casa Reha, die IHK Potsdam, Günter Koczessa GmbH, Lidl, Grunske-Metall-Recycling, Elgora, die Awu und Auto Hönigk Oranienburg. Nur elf Schüler nutzten das unkomplizierte Angebot, um regionale Unternehmen mit vielfältigen Ausbildungsangeboten kennenzulernen. „Es sind zwar nicht sehr viele Schüler gekommen, doch die, die hier waren, könnten aussichtsreiche Kandidaten für eine Berufsausbildung sein“, erklärte Daniela Kusch, Teamleiterin Arbeitgeberservice beim Arbeitsamt in Oranienburg. Laut Kusch kommen aktuell im Arbeitsamtsbereich Neuruppin auf jeden gemeldeten Bewerber 1,2 gemeldete Ausbildungsstellen.

Von Marion Bergsdorf

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