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Ökologisches Jahr im Pritzwalker Hainholz

19-Jähriger bildet sich in der Natur weiter Ökologisches Jahr im Pritzwalker Hainholz

Um Erfahrungen zu sammeln und sein Umweltbewusstsein zu schärfen macht der 19-jährige Manuel Hill-Grade ein Freiwilliges Ökologisches Jahr über die Oberförsterei Bad Wilsnack. Sein Einsatzort ist das Pritzwalker Hainholz. Hier pflegt er unter anderem den „Park der Jahresbäume“.

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Forstoberinspektor Karsten Neumann und der FÖJler Manuel Hill-Grade im Hainholz.

Quelle: Beate Vogel

Pritzwalk. Mit dem Akkuschrauber geht Manuel Hill-Grade durch den parkähnlichen, lichten Wald gegenüber dem Waldlehrgarten des Pritzwalker Hainholzes. Er befestigt die wetterfeste Beschilderung im „Park der Jahresbäume“: So weiß jeder Besucher, welcher Baum wo und wann gepflanzt wurde. Der 19-Jährige absolviert über die Oberförsterei Bad Wilsnack ein Freiwilliges Ökologisches Jahr im Pritzwalker Hainholz. „Seit 1. September 2015 ist er dabei“, sagt Forstoberinspektor Karsten Neumann, Leiter der Waldnaturschutzwacht.

Sein Abitur hat Manuel Hill-Grade am Oberstufenzentrum in Wittenberge absolviert, erzählt er. „Dann habe ich mich für ein Freiwilliges Ökologisches Jahr entschieden.“ Informiert hat sich der Absolvent im Internet. Er wollte mal „reinschnuppern“ in den Bereich der Waldwirtschaft, sich im Bereich Ökologie weiterbilden und sein Umweltbewusstsein erweitern. „Es geht ja um die Berufsfindung, da fand ich es interessant, wie es hier im täglichen Leben abläuft.“

Der Berufswunsch ist ein anderer

Das Projekt Freiwilliges Ökologisches Jahr läuft in Brandenburg über den Förderverein Märkischer Wald in Heidesee. Dort hat sich Manuel Hill-Grade beworben – und sich dann für die Stelle bei der Oberförsterei Bad Wilsnack entschieden. „Die Erfahrung ist es wert“, sagt er nach einem halben Jahr im Projekt, „Es macht Spaß, aber mein Berufswunsch ist derzeit ein anderer.“

Zu den Aufgaben des 19-Jährigen im Hainholz gehört eben die Pflege und Gestaltung des „Parks der Jahresbäume“, die laut Karsten Neumann eigens als Projekt deklariert ist. „Später baut er dazu ein Modell, in dem er die Gegebenheiten darstellt.“ Außerdem bringt sich Manuel Hill-Grade im Bereich der Waldpädagogik ein, dort ist Antje Grabbert seine Ansprechpartnerin. leistet Hilfe bei Führungen in der Waldschule und im Lehrgarten, übernimmt Hilfsarbeiten in der Waldwirtschaft und absolviert dort auch noch ein Praktikum.

Oberförsterei Bad Wilsnack sucht Nachfolger

„Außerdem bekommt er einen Einblick in die Arbeit der Revierförster und der Waldnaturschutzwacht“, so Karsten Neumann als Vertreter des Trägers. Die Abrechnung laufe über den Verein Märkischer Wald. „Wir arbeiten zusammen“, erklärt der Leiter der Waldnaturschutzwacht. Vom Land gebe es für die Stelle 1500 Euro Zuschuss. Über das Projekt FÖJ erhält der Teilnehmer außerdem monatlich 305 Euro Taschengeld.

Weil das Freiwillige Ökologische Jahr für Manuel Hill-Grade im Sommer endet, sucht die Oberförsterei Bad Wilsnack zum 1. September nach einem Nachfolger, sagt Karsten Neumann. „Schön wäre es, wenn es jemand aus der Region wäre, das vereinfacht vieles.“ Bis zu 27 Jahre dürfen die Bewerber alt sein. Interessenten können sich an Karsten Neumann von der Oberförsterei Bad Wilsnack wenden, Sprechzeit ist immer dienstags von 13 bis 17 Uhr unter Tel.   033968/8 03 05 .

Von Beate Vogel

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