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Polizeianwärter in Oranienburg begrüßt

Erster Studientag Polizeianwärter in Oranienburg begrüßt

150 Polizeianwärterinnen und -anwärten wurden in der Fachhochschule Polizei Brandenburg in Oranienburg begrüßt, 25 Prozent davon sind Frauen. Seit Jahren steigen die Anwärterzahlen, neue Lehrkräfte werden eingestellt. Es gab 2153 Bewerber für die Studienplätze.

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Vize-Präsident Dr. Jochen Christe-Zeyse überreicht Urkunden für die neuen Polizeianwärterinnen und -anwärter.

Quelle: Marco Winkler

Oranienburg. Wichtiger Tipp: Poloshirts nie mit Weichspüler waschen. „Sonst müsst ihr zeitnah neue beantragen, weil der Polizei-Schriftzug nicht mehr lesbar ist“, so Helen Jahn auf der feierlichen Ernennung neuer Polizeianwärter in der Fachhochschule Polizei Brandenburg in Oranienburg. Sie weiß, wovon sie spricht, stand sie vor einem Jahr genau dort, wo nun 150 Anwärter des mittleren und gehobenen Polizeivollzugsdienstes stehen. In ihrer Rede macht sie deutlich: Der Beruf ist ein Lernprozess, Selbstsicherheit und Souveränität kommen mit der Zeit. Erster Schritt: „Es muss von euch selbst ausgehen“, richtet sie das Wort an „die Neuen“. Genau diese Hürde haben diese gemeistert.

Was es heißt, ein Polizist zu sein, werden sie in ihren Studienjahren erfahren. „Die Teamarbeit ist elementar“, so Dr. Herbert Trimbach, zuständiger Polizeiabteilungsleiter im Innenministerium, in seiner Festrede. Die Belastung sei hoch. Aber vor allem die Aussicht auf einen sicheren Arbeitsplatz sowie der Leistungsbeitrag für ein friedliches Miteinander würden das aufwiegen. Gerade in der jetzigen Zeit sei es wichtig, die Balance zwischen Freiheit und Sicherheit zu gewährleisten.

25 Prozent Frauen unter den „Neuen“

2153 Bewerber hatten sich um einen Studienplatz in Oranienburg bemüht. 150 bestanden das Verfahren (davon 25 Prozent Frauen). Die Anwärterzahlen stiegen von Jahr zu Jahr, so Dr. Jochen Christe-Zeyse, Vize-Präsident der Fachhochschule. „Wir bewältigen die Aufgabe, indem wir sukzessive neue Fachkräfte einstellen.“

Lehrende sind ebenso wichtig wie motivierte Lernende. „Die Polizei ist nur so gut wie ihr Personal“, so Christe-Zeyse. Einsatz müssten die neuen Anwärter aber selbst zeigen. „Wir tragen sie nicht über die Ziellinie.“ Selbstdisziplin ist gefragt. Helen Jahn: „Ihr dürft auch stolpern und hinfallen, solange ihr wieder aufsteht.“

Das Bachelor-Studium dauert 2,5 (Polizeimeister) bis drei Jahre (Polizeikommissar). Studiengebühren gibt es keine. Da das Studium Dienstzeit ist bekommen die Studenten Bezüge in Höhe von ungefähr 1000 Euro.

Von Marco Winkler

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