Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / -3 ° Nebel

Navigation:
Praktika im Ordner

Plus für die Berufsorientierung Praktika im Ordner

Während der Schulzeit entwickeln sich Interessen von Jugendlichen, die für die spätere Berufswahl wichtig sein können. Engagement und Praktika können in einem Ordner gesammelt werden, der umgekehrt über Ausbildungsmöglichkeiten informiert. Ab dem kommenden Schuljahr wird der Berufswahlpass Pflicht.

Voriger Artikel
Der Traum vom Wunschjob
Nächster Artikel
80 Millionen Euro für Brandenburgs Schulen

Ein Ordner der Schülerorientierung: Berufswahlpass.

Quelle: Stephan Pflug/BAG Berufswahlpass

Potsdam. Was sind meine Interessen und Stärken? Welche Ausbildungswege gibt es für mich? Das sind zentrale Fragen auf dem Weg in ein Studium, in die Ausbildung und ins Berufsleben. Wegweiser können die sogenannten Berufswahlpässe sein, die es an den Schulen gibt. Unternehmen pochen auf eine konsequente und flächendeckende Nutzung des Ausweises für den späteren Übertritt in die Berufswelt. 17 000 der Aktenordner teils zum Füllen mit den eigenen Erfahrungen im Wirtschaftsleben wurden im laufenden Schuljahr landesweit an Schüler der 7. Klassen ausgegeben.

Die Finanzierung des hilfreichen Instruments für die berufliche Orientierung blieb lange Zeit offen. Erst ab dem Schuljahr 2016/17 wird der Berufswahlpass flächendeckend verpflichtend eingeführt und aus Landesmitteln bezahlt. In der neuen Landesstrategie für Berufs- und Studienorientierung wird er als wichtiges Instruments aufgeführt. „Bislang war die Finanzierung ein Flickenteppich“, sagt Beate Günther, Geschäftsführerin des von Wirtschaftsverbänden und dem Land getragenen Netzwerks Zukunft in Brandenburg, das federführend bei der Koordinierung des Passes agiert. Es unterstützt mit Weiterbildungsveranstaltungen für Lehrkräfte sowie Beratungen von Schulen die Einführung und den schulischen Einsatz.

Bisher tragen die Kosten je nach Region Institutionen wie Arbeitsagenturen, Wirtschaftskammern oder Schulträger. In Potsdam ist es die Stadt, im Landkreis Potsdam-Mittelmark die Kreisverwaltung. Im laufenden Schuljahr hat die Industrie- und Handelskammer Potsdam (IHK) die Kosten für 3200 Pässe in einigen Kreisgebieten Westbrandenburgs übernommen.

„Der Berufswahlpass trägt dazu bei, dass sich Schülerinnen und Schüler im Verlauf ihrer Schulzeit besser kennenlernen“, so IHK-Hauptgeschäftsführer Mario Tobias kürzlich bei der Übergabe von Ordnern. Auch dies seien „Schritte auf dem mitunter schwierigen Weg in Ausbildung und Berufsleben“.

Der Berufswahlpass besteht aus einem festen Ordner mit farbigen Registerblättern, 56 Inhaltsseiten und Informationen für die Eltern. Fünf untergliederte Teile geben Anleitungen bei der Berufswahl und dienen der Dokumentation über die Teilnahme an Projekten und Maßnahmen, die im Rahmen der Berufswahl relevant sind: Praktika, Unterrichtsprojekte, schulisches oder außerschulisches Engagement. Der Pass zeugt von der Entwicklung der Lernfähigkeit der Schüler und Auseinandersetzungen mit dem individuellen Leistungspotenzial. Der Berufswahlpass fördert nicht nur die Eigeninitiative, Selbstverantwortung und Orientierungskompetenz der Schüler bei ihrer individuellen Lernplanung. Er bietet später auch potenziellen Arbeitgebern wichtige Anhaltspunkte.

Von Gerald Dietz

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr Ausbildung & Beruf
Termin nicht verpassen...

Workshops, Messen, Informationen rund um Ausbildung und Studium
 
  

Ausbildung bei der MVD

Wir bieten jungen Menschen attraktive Ausbildungsplätze.

MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg