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Prignitzer arbeiten seit Jahren für die Region

Zehn Jahre Förderverein Autobahndreieck Prignitzer arbeiten seit Jahren für die Region

Kooperiert hatten die Unternehmen der Region im Autobahndreieck Wittstock bereits seit Jahren: Vor zehn Jahren schlossen sie sich gemeinsam mit den Kommunen in einem Förderverein für einen Wachstumskern zusammen. Projekte wie die Jobstart-Berufs- und Studienmesse oder die Außenstelle der FH Brandenburg wurden beispielhaft fürs Land Brandenburg

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Die Gründung der Außenstelle der Fachhochschule Brandenburg war ein Meilenstein für den Förderverein.

Quelle: Claudia Bihler

Pritzwalk. „Zehn Jahre Autobahndreieck, zehn Jahre Präsenzstelle der Fachhochschule Brandenburg und zehn Jahre Jobstart-Messe“ zählt der Vorsitzende des Fördervereins Wachstumskern Autobahndreieck/Wittstock (Dosse) auf. Zu feiern gibt es für die Vereinigung von Unternehmen und Verwaltungen einiges. Kein Wunder also, dass sich für den 29. September, wenn der Förderverein zur Jubiläumsveranstaltung einlädt, gleich zwei Staatssekretäre der brandenburgischen Landesregierung angekündigt haben.

Als der Verein 2005 als Förderverein gegründet wurde, hatte die damalige Landesregierung unter Ministerpräsident Matthias Platzeck gerade die Wachstumskernstrategie verkündet: Die Region im Autobahndreieck zwischen Pritz­walk und Wittstock, Meyenburg und Heiligengrabe ging leer aus, obwohl in dem Landstrich die größten Industriebetriebe des nordwestlichen Brandenburgs angesiedelt sind. Proteste halfen nichts, die Region sollte vom Segen der Wachstumskern-Fördertöpfe nicht profitieren.

Für die regionalen Unternehmen, die bereits in Projekten wie „Schule Wirtschaft“ eng kooperierten, war der Schritt zum Förderverein für einen Wachstumskern die folgerichtige Entscheidung, dass sie im Verein mit den Kommunen kooperieren, ist bis heute ein nicht alltägliches Modell. Seine wichtigste Aufgabe setzte sich der Verein selbst: die Fachkräftesicherung.

Die Jobstart-Berufs- und Studienmesse ist bis heute die größte Berufsmesse im Nordwesten und kann als Leitmesse alljährlich neue Aussteller- und Besucherrekorde verzeichnen. Weil bei der Messe ein großer Schwerpunkt auch auf die akademische Ausbildung gelegt wird, sind regelmäßig zahlreiche Hochschulen vertreten.

In Pritzwalk ist inzwischen auch eine Hochschule ansässig: 2005 als Präsenzstelle der Fachhochschule Brandenburg (FHB) gegründet, ist das Informationsbüro in Pritzwalk heute offizielle Außenstelle der FHB und sorgt nicht nur für enge Kontakte zwischen Unternehmen, Schulabgängern und Wissenschaft, sondern auch dafür, dass der Weg zum berufsbegleitenden Studium für die Mitarbeiter der regionalen Unternehmen sehr kurz geworden ist.

Die Wirtschaftsdaten geben dem Förderverein regelmäßig Recht: Das Autobahndreieck belegt bei der Bruttowertschöpfung seiner Unternehmen regelmäßig Spitzenplätze in der Region im vergleich mit den offiziellen Wachstumskernen.

Inzwischen hat sich der Förderverein auch anderer Themen angenommen: beispielsweise der Logistik und der Energieversorgung. Unter dem Titel „Energy Cloud“ arbeitet der Verein derzeit an Konzepten für eine Energieversorgung aus regenerativen Quellen, die die Konkurrenzfähigkeit der regionalen Unternehmen sichern soll. Mit der Eon Gasstorage und ihrer Falkenhagener Power-to-Gas-Anlage hat der Verein dabei einen innovativen Partner gefunden. Das Thema Fachkräftesicherung ist geblieben: Am 12. September findet die 10. Jobstart-Messe statt: Diesmal in Wittstock.

Von Claudia Bihler

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