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Pritzwalk: Berufswahlpass für Schüler

Ein Ordner für die Berufslaufbahn Pritzwalk: Berufswahlpass für Schüler

Gut gerüstet für die berufliche Zukunft nach dem Abitur sind seit Dienstag die Schüler der Klasse 9c des Pritzwalker Goethe-Gymnasiums. Die jungen Leute bekamen von IHK-Hauptgeschäftsführer Mario Tobias und Beate Günter, Geschäftsführerin des Netzwerks Zukunft, ihre Berufswahlpässe. Darin sind alle Aktivitäten im Zusammenhang mit der Berufswahl zusammengefasst.

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Jeder Schüler erhielt sein Exemplar des Berufswahlpasses von IHK-Hauptgeschäftsführer Mario Tobias (l.).

Quelle: Andreas König

Pritzwalk. Interessant fanden sie ihr Schülerpraktikum. Marten Neumann und Tim Engelbrecht überlegen sogar, ob sie nicht die Berufe ergreifen sollten, die sie beim Hineinschnuppern in die Arbeitswelt kennengelernt haben.

Die Schüler der Klasse 9c des Johann-Wolfgang-von-Goethe-Gymnasiums Pritzwalk können alle Aktivitäten zur Berufswahl fein säuberlich in einem Ordner abheften. Berufswahlpass nennt sich diese Sammlung von Tipps, Tricks, schulischen und außerschulischen Aktivitäten, persönlichen Dokumenten und allem, was mit der beruflichen Entwicklung zusammenhängt. Am Dienstag erhielten die Schüler der 9c die Ordner. Mario Tobias, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Potsdam, und Beate Günther, Geschäftsführerin des Netzwerks Zukunft – Schule und Wirtschaft in Brandenburg, übergaben die Dokumente, auf dass die Schüler sie bald mit eigenen Inhalten füllen.

„Das Schülerpraktikum hat Spaß gemacht“, berichtete Klassensprecherin Dajenne Jambor den Gästen aus Potsdam. Zehn Tage lang hatten die jungen Leute Zeit, erste Erfahrungen im praktischen Berufsleben zu sammeln. Das Spektrum reichte von der Tätigkeit in der Arztpraxis oder in der Apotheke über Kindergarten und Grundschule bis hin zum Kennenlernen des Industriekaufmannsberufs zum Beispiel bei Glatfelter in Falkenhagen. „Es ist wunderbar, wenn euch die Berufspraxis Spaß macht“, sagte Mario Tobias. „Aber auch wenn ihr merkt, dass eine bestimmte Tätigkeit gar nichts für euch ist, habt ihr eine wertvolle Erfahrung gesammelt.“

Schulleiter Harald Glöde verwies auf die Berufsvorbereitung, die am Gymnasium Pritzwalk einen wichtigen Stellenwert einnimmt. „Ihr habt euch ja bereits in der Jahrgangsstufe 8 mit dem Thema Bewerbung und Lebenslauf auseinandergesetzt“, sagte der Schulleiter. „Das wird spätestens in der 11. Klasse in der Studienorientierungswoche wieder aufgegriffen und aktualisiert“, fügte er hinzu. Beispielsweise sei das Thema Online-Bewerbung vor Jahren noch nicht so sehr prägend gewesen, wie es jetzt der Fall ist.

IHK-Hauptgeschäftsführer Mario Tobias kündigte an, dass der Berufswahlpass „künftig auch als App auf dem Smartphone“ zur Verfügung stehen soll.

Doch zunächst einmal zeigten sich sowohl der Vertreter der IHK als auch Beate Günther vom Netzwerk Zukunft erfreut darüber, dass der Berufwahlpass ab dem Schuljahr 2016/17 in Brandenburg verpflichtend eingeführt wird. „Bisher gibt es da noch ganz unterschiedliche Finanzierungsmodelle“, erklärte Beate Günther. In einigen Landkreisen habe der Schulträger die Dokumente bezahlt, andernorts, etwa in der Prignitz, habe die IHK und das Netzwerk die Dokumente angeschafft. Ein Berufswahlpass schlage mit 5,70 Euro zu Buche. In dem Sammelordner können übrigens auch Freizeitaktivitäten aufgenommen werden. Zum Beispiel die Mitarbeit in der Feuerwehr.

Von Andreas König

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