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Rathenow: MAP schafft neue Arbeitsplätze

Millionen-Investition am Grünauer Weg Rathenow: MAP schafft neue Arbeitsplätze

Die Maschinen- & Apparatebau Produktions GmbH steht vor der größten Betriebserweiterung ihrer Firmengeschichte. Bis zum Jahr 2020 soll in Rathenow für mehrere Millionen Euro eine neue Blechfertigung aufgebaut werden. Dabei werden bis zu 100 neue Arbeitsplätze entstehen.

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Lutz Abram, Leiter Blechfertigung, Meister Sven Grothe und MAP-Chef Holger Pleske vor einer neuen Kantbank.

Quelle: M. Kniebeler

Rathenow. Lasern, kanten, schweißen. Diesen Arbeitsgängen wird auf dem MAP-Firmengelände am Grünauer Weg künftig mehr Bedeutung zukommen. Denn in der Blechfertigung, die bis 2020 komplett neu aufgebaut wird, spielen diese drei Tätigkeiten eine entscheidende Rolle. Der Aufbau der neuen Produktionslinie ist bereits in vollem Gange.

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Lutz Abram hat die Fäden in der Hand. Und was er berichtet, kann man schon als kleine Sensation bezeichnen. In den vergangenen drei Monaten seien 20 neue Mitarbeiter eingestellt worden, berichtet der Ingenieur. Und bis zum Jahr 2020 werde die Zahl der neuen Mitarbeiter auf rund 100 anwachsen.

Neue Halle soll gebaut werden

Sechs Laseranlagen zum Zuschneiden der Bleche stehen schon, ebenso drei hochmoderne Kantbänke, mit denen die Bleche in jede erdenkliche Form gebracht werden können. Bald kommt eine vierte Kantbank hinzu. Und ein hochmodernen Schweißroboter ist auch schon seit einiger Zeit in Betrieb.

Bislang ist das alles in bestehenden Fertigungshallen auf dem 90.000 Quadratmeter großen Betriebsgelände untergebracht. Doch auch hier ist eine Erweiterung geplant. Sobald die Baugenehmigung vorliegt, soll eine 150 Meter lange und 25 Meter breite Halle errichtet werden.

Manche Schweißarbeiten übernimmt der Roboter

Manche Schweißarbeiten übernimmt der Roboter. Aber von Hand wird bei MAP am Grünauer Weg natürlich auch noch geschweißt.

Quelle: M. Kniebeler

Weil der Maschinen- und Apparatebau seit einiger Zeit stagniert, hat sich das Rathenower Traditionsunternehmen, das Mitglied der 30 Firmen umfassenden Neuenhauser Unternehmensgruppe ist, neue Ziele gesetzt. „Mit der Blechfertigung öffnen wir die Tür zu einem Zukunftsmarkt“, sagt MAP-Geschäftsführer Holger Pleske. Diese Wachstumsmöglichkeit sichere nicht nur die vorhandene Beschäftigung, sondern schaffe bis zu 100 neue Arbeits- und Ausbildungsplätze und verbessere so die Qualifikation des Standorts Rathenow in der Unternehmensgruppe.

Blechfertigung wird eigener Geschäftsbereich

Komplettes Neuland betritt MAP mit der geschilderten Expansion nicht. Intern gibt es bereits eine Blechfertigung, in der Zuarbeiten für den eigenen Maschinen- und Apparatebau erledigt werden. Jetzt wird diese interne Abteilung zu einem eigenständigen Geschäftsbereich ausgebaut.

Abnehmer für maßgeschneiderte Bleche und Blechkonstruktionen gibt es genug. Und es werden immer mehr. Egal ob im Baumaschinenbau, in der Windenergiebranche oder im Bereich der Fördertechnik – der Werkstoff Blech sei wegen seiner hohen Festigkeit und der vielfältigen Einsatzmöglichkeiten ausgesprochen begehrt, sagt Lutz Abram. Momentan werden am Grünauer Weg beispielsweise Kabinenböden für Bagger hergestellt. Oder Gehäuse für die Elektromotoren von Windkraftanlagen. „Wir investieren in einen Wachstumsmarkt“, sagt Holger Pleske. „Und wollen so den Produktionsstandort Rathenow langfristig sichern.“

Unternehmen auf Expansionskurs

Die Maschinen- & Apparatebau Produktions GmbH (MAP) ist mit rund 260 Beschäftigten einer der größten Betriebe in Rathenow.

Bislang gibt es dort zwei große Produktionsbereiche. Das sind Behälterbau und Maschinenbau. Einen Namen hat sich die Firma mit der Herstellung besonders großer Schweißkonstruktionen von bis zu 60 Tonnen Gewicht gemacht. Der bislang größte im Grünauer Weg hergestellte Kessel hatten einen Durchmesser von sechs Metern, war 24 Meter lang und wog 45 Tonnen.

Das Firmengelände am Grünauer Weg ist rund 90000 Quadratmeter groß. Auf ihm stehen bekrante Hallen mit einer Gesamtfläche von 25000 Quadratmetern.

Bis zum Jahr 2020 will das Unternehmen eine neue Blechfertigung aufbauen. Bis zu 100 neue Arbeitsplätze sollen entstehen.

Von Markus Kniebeler

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