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Segen des Finanzamtes

Vorteile für Paare Segen des Finanzamtes

Paare in der Ehe oder in Partnerschaften können Steuern sparen. Das Finanzamt gewährt verschiedene Vorteile, die auf niedrigere Abgaben hinauslaufen. Möglich ist beispielsweise die gemeinsame Versteuerung des Gesamteinkommens und die Wahl einer anderen Steuerklasse.

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Auch fiskalisch wird der Bund fürs Leben auf besondere Art gewürzt.

Quelle: fotolia

Potsdam. Der Valentinstag steht in Kürze wieder an. Zahlreiche Paare werden sich ihrer gegenseitigen Zuneigung versichern oder einen baldigen Bund fürs Leben versprechen. Auch wenn dabei natürlich andere Gründe im Vordergrund stehen sollten, fiskalisch lohnt sich eine derartige Verbindung. Ehegatten oder in einer eingetragenen Partnerschaft Vereinte sparen Steuern und auch bei den Versicherungen lässt sich einiges rausholen.

Paare haben dann die Wahl, ob sie ihre Einkommen weiterhin getrennt versteuern wollen oder das sogenannte Ehegatten-Splitting wählen. Darauf weisen Fachleute der Arag-Versicherungsgruppe hin. Das Splitting bedeutet: Beide Partner werden steuerlich gemeinsam veranlagt, will heißen, das Paar wird gemeinsam als ein Steuerpflichtiger behandelt. Dabei werden alle Einkünfte, die erzielt wurden, zusammengerechnet. Dieses Gesamteinkommen wird dann halbiert und die Hälfte von jedem Partner fiktiv versteuert.

Auswirkungen auf die einbehaltene Lohnsteuer

Das lohnt sich allerdings nur, wenn einer der beiden ein höheres Einkommen erzielt als der andere. Denn nur dann wird der besser verdienende Partner durch das Splitting bei der progressiv ansteigenden Besteuerungskurve günstiger eingestuft als er das mit seinem tatsächlichen Einkommen würde. Die Steuerersparnis ist also laut Arag umso größer, je größer der Einkommensunterschied zwischen den Verpartnerten ist. Verdienen beide etwa gleich viel, bietet das Splitting-Verfahren dagegen kaum Vorteile.

Außerdem können Ehegatten und Partner, die Arbeitslohn beziehen, beim Finanzamt wählen, ob sie beide nach Steuerklasse IV besteuert werden wollen oder ob der Besserverdienende in Steuerklasse III und der geringer Verdienende in Steuerklasse V eingestuft wird. Paare, die diese steuerreduzierende Wirkung des Splittings nutzen möchten, können sich zudem für die Steuerklassenkombination IV/IV mit Faktor entscheiden. Die Wahl der Steuerklasse hat allerdings nur Auswirkungen auf die monatlich vom Arbeitgeber einbehaltene Lohnsteuer – also auf die Frage, wie viel vom ausgezahlten Monatslohn übrig bleibt. Die Höhe der Jahressteuerschuld ändert sich nicht.

Ein Wechsel der Steuerklasse kann im Laufe eines Jahres grundsätzlich nur einmal beim zuständigen Finanzamt beantragt werden – und zwar spätestens bis zum 31. November. Das Einkommenssteuergesetz sieht die Zusammenveranlagung als Regel vor. Ergo: Machen Sie vom Wahlrecht keinen Gebrauch, gilt automatisch die gemeinsame Veranlagung.

Von Gerald Dietz

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