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Stadt zahlt künftig mehr an Feuerwehrleute

Brandenburg/Havel: 30 Euro für Feuerwehrleute Stadt zahlt künftig mehr an Feuerwehrleute

Darüber dürften sich die Feuerwehrleute rund um Brandenburg an der Havel freuen – die Stadt will die Aufwandsentschädigung erhöhen. Zum ersten Mal seit 20 Jahren. Wie sich diese Änderung auf den ohnehin schon klammen Haushalt der Stadt auswirkt ist unklar.

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Quelle: Julian stähle

Brandenburg an der Havel. Trotz knapper Kassen meint es die Brandenburger Stadtverwaltung gut mit ihren ehrenamtlich engagierten Feuerwehrleuten. Zum Jahresbeginn schlägt sie den Stadtverordneten vor, die Aufwandsentschädigung für Aktive der freiwilligen Feuerwehren deutlich zu erhöhen. Sie folgt damit dem Beschluss der Stadtverordnetenversammlung, die eine Anpassung der rund zwanzig Jahren alten Gebührensatzung verlangt hatte.

Neun freiwillige Ortsfeuerwehren sind in der Stadt aktiv. Ihre Arbeit soll nach dem Verwaltungsvorschlag besser honoriert werden. Die Fachabteilung hat zwanzig Satzungen anderer Städte und Gemeinden im Land Brandenburg ausgewertet und die Ergebnisse in den eigenen Entwurf einfließen lassen. Außerdem hat sie die Führungskräfte der freiwilligen Feuerwehren und dem Vorstand der Stadtfeuerwehrverbandes befragt und sich von 94 teilnehmenden Brandschützern deren realen Aufwand beziffern lassen.

Auf dieser Basis schlägt die Verwaltung mehrere Veränderungen gegenüber der alten Satzung von August 1995 vor. Sie beziffert dabei allerdings nicht, wie sich die Änderungen auf den städtischen Haushalt auswirken werden.

Neu ist, dass jeder ehrenamtlich Aktive, der die Truppmann-Ausbildung (Teil 1) absolviert hat und sich regelmäßig fortbildet, eine Pauschale von 30 Euro im Monat erhält. Das betrifft jeden Feuerwehrmann- und jede Frau, die die Grundausbildung für die freiwillige Feuerwehr geschafft haben. Bisher waren die Kameraden leer ausgegangen. Sie hatten lediglich zwölf Euro pro Stunden bekommen, wenn sie bei Bedarf Sicherheitswache geschoben haben. Solche Einsätze sind künftig mit der Pauschale abgegolten, wenn die Stadtverordneten der neuen Satzung zustimmen.

Andere Summen als bisher sollen auch die Ortswehrführer und ihre Vertreter erhalten, nämlich statt 63 und 47 Euro künftig eine monatliche Eine bessere Entschädigung von 70 beziehungsweise 45 Euro. Die Jugendfeuerwehrwarte der Ortswehren werden mit 65 Euro im Monat bedacht (bisher 40 Euro), ihre Vertreter, die bisher nichts bekamen, mit 45 Euro im Monat.

Der Sprecher der Freiwilligen Feuerwehr erhielt als Aufwandsentschädigung bisher rund 83 Euro im Monat, von Januar an sollen es 90 Euro pro Monat sein. Den gleichen Betrag soll der Stadtjugendfeuerwehrwart erhalten, der sich bisher mit 63 Euro monatlich begnügen musste.

Verzichten müssen die Ortswehren künftig auf die 200 Euro, die sie bisher jedes Jahr bekamen, um ihre Gerätehäuser zu reinigen und die Außenanlagen zu pflegen.

Die SPD-Fraktionsvizechefin. Nicole Näther, die die Anpassung der Entschädigung seinerzeit beantragt hatte, lobt den Beigeordneten Michael Brandt (CDU) für die professionelle Umsetzung des SVV-Beschlusses. Sie wertet den vorgelegten Verwaltungsentwurf als klares Bekenntnis zum Ehrenamt und zur Arbeit der freiwilligen Ortsfeuerwehren.

Von Jürgen Lauterbach

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