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Startup-Büros für Frauen

Einmalig im Land Brandenburg Startup-Büros für Frauen

So etwas gibt es im ganzen Land Brandenburg noch nicht: Büros für Existenzgründerinnen. Am 17. März eröffnet das erste Unternehmerinnen-Zentrum im Technologie- und Gründerzentrum Brandenburg. Erste Mieterin ist Jennifer Reuter. Das hat auch etwas mit ihrem Wohnzimmer zu tun.

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Unternehmerin Jennifer Reuter (l.) mit ihrer ersten Mitarbeiterin Nicole Weber.

Quelle: mai

Brandenburg/H. Es ist landesweit einmalig – Startup-Büros für Frauen. Oder anders formuliert: Ein Zentrum für Unternehmerinnen mit Büros für Frauen, die sich selbstständig machen. Am 17. März wird es im Technologie- und Gründerzentrum Brandenburg (TGZ) feierlich eröffnet.

Hinter der Idee und ihrer Realisierung steckt das Unternehmerinnen-Netzwerk Brandenburg und Monika Kretschmer, die Frauenpreis-Trägerin der Stadt Brandenburg von 2015. Sie ist Projektleiterin und Ideengeberin und arbeitet im Lotsendienst des TGZ. In dieser Eigenschaft begleitet sie scho nlange Frauen in der Existenzgründung. „Es ist eine spannende Geschichte, die es im Land noch nicht gibt“, sagt Gabriel Hesse, Sprecher des brandenburgischen Ministeriums für Arbeit, Soziales und Frauen. „Ein Projekt, bei dem Startups von Unternehmerinnen gezielt gefördert werden, ist das eine tolle Aktion. Das Ministerium wird das mit großem Interesse verfolgen.“

Eröffnung während der Brandenburger Frauenwoche

Von Anfang an dabei ist die städtische Gleichstellungsbeauftragte Kornelia Köppe. Sie gehört auch zu den 40 Mitgliedern aus Brandenburg und der Region des Unternehmerinnen-Netzwerkes. „Es ist eine großartige Idee“, schwärmt Kornelia Köppe. „Ich bin stolz, das wir das Unternehmerinnen-Zentrum während der Frauenwoche eröffnen können.“

Gleichstellungsbeauftragte Kornelia Köppe (l), hier mit der langjährigen SPD-Bundestagsabgeordneten Margrit Spielmann, bei der Auftaktveranstal

Gleichstellungsbeauftragte Kornelia Köppe (l.), hier mit der langjährigen SPD-Bundestagsabgeordneten Margrit Spielmann, bei der Auftaktveranstaltung zur Frauenwoche.

Quelle: Volkmar Maloszyk

Die Stadt ist Hauptgesellschafterin des TGZ und finanziert den nötigen Umbau einer Fläche von 170 Quardatmetern. Nach Angaben von Angelika Jurchen von der Öffentlichkeitsarbeit der Stadt beliefen sich die Investitionskosten für das Versetzen von Wänden bisher auf 7500 Euro. Entstanden sind sechs Büros mit jeweils 20 Quadratmetern Fläche, ein Konferenzraum und Küche. Am Donnerstag wurden als letzte Arbeiten die Heizkörper durch neue ersetzt.

Fast ein Viertel des Technologie- und Gründerzentrums stehen leer

„Mit sechs Büroeinheiten ist das erste Zentrum für Unternehmerinnen zwar klein, aber fein und ausbaufähig“, sagt Monika Kretschmer. Tatsächlich stehen nach Angaben von Silvia Pfeffer von der TGZ GmbH von den 6611 Quadratmetern Fläche des Gewerbezentrums noch 1500 Quadratmeter leer. Das entspricht fast einem Viertel. Derzeit gibt es 46 Mieter.

Ihre Idee war das Unternehmerinnen-Zentrum

Ihre Idee war das Unternehmerinnen-Zentrum: Frauenpreis-Trägerin 2015 Monika Kretschmer

Quelle: Volkmar Maloszyk

Erste Mieterin des Unternehmerinnen-Zentrums ist Jennifer Reuter. Die 33-jährige Werbekauffrau und Eventmanagerin hat im Februar mit der Grafikdesignerin Nicole Weber ihre erste Mitarbeiterin eingestellt und gleich zwei Büros gemietet. Für ihre Firma „Marketingzeit“ benötigte die junge Mutter eine repräsentative Adresse, „ich kann meine Kunden ja nicht im Wohnzimmer empfangen“. Die günstigen Mieten zwischen 200 und 250 Euro pro Büro überzeugten die gebürtige Rathenowerin ebenfalls.

Weiter die eigene Chefin, aber mit Kolleginnen

Das Unternehmerinnen-Zentrum könnte in den Augen seiner ersten Mieterin eine Win-Win-Situation sein, mit Gewinnern also auf beiden Seiten. Das TGZ mindert seinen Leerstand und Frauen finden günstige Startup-Bedingungen. Das Netzwerk selbst spricht von einer genialen Idee, Unternehmerinnen schließen sich zusammen, nutzen Synergie-Effekte, haben Kolleginnen und sind doch weiter ihre eigenen Chefinnen. Es soll Workshops geben, Fortbildungen und Ausstellungen.

info Feierlich eröffnet wird das Unternehmerinnen-Zentrum am 17. März um 15 Uhr im Technologie- und Gründerzentrum in der Friedrich-Franz-Straße 19 in Brandenburg an der Havel.

Von Marion von Imhoff

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