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Viele Azubis in Wittenberger Chemiebetrieb

Woidke findet Heimatliebe junger Prignitzer bemerkenswert Viele Azubis in Wittenberger Chemiebetrieb

Lob für die gelungene Fachkräftesicherung des Wittenberger Spezialchemieunter­nehmens Cremer Oleo fand am Mittwoch Ministerpräsident Dietmar Woidke. Das Unternehmen hat nicht nur einen hohen Azubianteil – 16 von 84 Mitarbeitern sind Lehrlinge. Auch die Treue zum Unternehmen ist bemerkenswert. 27 ehemalige Lehrlinge arbeiten noch immer bei Cremer Oleo.

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Susanne Friesecke zeigt Dietmar Woidke das Labor.

Quelle: König

Wittenberge. Eine große Heimatverbundenheit hat Ministerpräsident Dietmar Woid­ke (SPD) bei den Bewohnern der Prignitz festgestellt. Die Auszubildenden, Jungfacharbeiter und Werks­studenten des Spezialchemieunternehmens Cremer Oleo in Wittenberge machen da keine Ausnahme. Bei seiner „Zukunftstour Jugend“ durch die Prignitz wollte der Ministerpräsident mit jungen Leuten ins Gespräch kommen, die eine berufliche Zukunft in der Chemieindustrie anstreben oder sich bereits etabliert haben. So wie Michael Katsch.

Der 31-jährige Leipziger hat sicher eine der bewegtesten Berufsbiografien. Nach einem abgebrochenen Biologiestudium, Grundwehrdienst und einem Jahr im Krankenhaus habe er mit „27, 28 Jahren etwas Festes“ machen wollen und bewarb sich unter anderem bei Cremer Oleo in Wittenberge. Nach einer Ausbildung zum Chemikanten ist er in der Elbestadt heimisch geworden und will erst einmal nicht mehr weg.

Sein Kollege André Pabst hat ebenfalls Chemikant gelernt, studiert jetzt aber Verfahrenstechnik – im dualen Studium im Auftrag seiner Firma.

Susanne Friesecke aus Jerichow bei Genthin in Sachsen-Anhalt wollte eigentlich etwas anderes studieren, doch dann hat es ihr die Laborantenausbildung im Prignitzer Chemiebetrieb angetan. Inzwischen ist die zierliche junge Frau im vierten Lehrjahr. Gestern durfte sie mit dem Ministerpräsidenten über Gaschromatographie, Stöchiometrie und andere chemische Verfahren fachsimpeln.

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Solch einen modernen Gaschromatographen, wie er im Wittenberger Labor steht, kannte der studierte Landwirt und Ernährungsphysiologe aus seinem Studium freilich nicht. Das Gerät ist in der Lage, Konzentrationen von einem Millionstel und weniger aufzuspüren. Dem Betrieb die Treue gehalten hat auch Sebastian Ehrhorn aus Wittenberge. Einst als Chemikant gestartet, ist der Industriemeister heute Schichtmeister in der Firma.

Landrat Torsten Uhe warb dafür, die Oberstufenzentren zu erhalten, damit junge Leute eine heimatnahe Berufsausbildung absolvieren können. Der Ministerpräsident gab ihm Recht, verwies aber auf die Schwierigkeiten, geeignete, das heißt praxiserfahrene Berufsschullehrer zu finden. Aber das Thema will er weiter verfolgen.

Von Andreas König

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