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Wie viel Bildung braucht Neuruppin?

Schul- und Kitaplan wird teurer Wie viel Bildung braucht Neuruppin?

Wie viele Schulen braucht eine Stadt wie Neuruppin? Und wie viele Kitas sind nötig? Der kommunale Bildungsplan sollte dazu eigentlich Auskunft geben. Die Stadtverwaltung wollte bis März eine aktualisierte Fassung vorlegen. Doch das klappt nicht, wie sich jetzt herausstellt. Die externen Planer fordern für die Arbeit mehr Geld, als Neuruppin ausgeben wollte.

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Neuruppin betreibt zurzeit ein Gymnasium, zwei Ober- und fünf Grundschulen. Hinzu kommen das Oberstufenzentrum, zwei Förderschulen und freie Schulen.

Quelle: Peter Geisler

Neuruppin. Die Ungewissheit dauert noch etwas länger. Die Neuruppiner Stadtverordneten können nicht so schnell über die Zukunft der städtischen Schulen beraten, wie das eigentlich geplant war. Auch der endgültige Beschluss über die Zukunft der Puschkin- und der Fontane-Oberschule wird deshalb noch einmal verschoben.

Bisher war vorgesehen, dass die Stadtverordneten sich im ersten Quartal dieses Jahres mit dem neuen Kommunalen Bildungsplan für die Zeit bis 2035 befassen. Der Plan fasst die Schul- und die Kitaentwicklung in den nächsten Jahren zusammen. Fachleute sollen vorhersagen, wie sich der Bedarf an Kindergartenplätzen und an Schulen entwickeln wird.

Dabei sollte auch beleuchtet werden, wie viele Oberschulen an welchen Standorten Neuruppin auf Dauer braucht. Vor zwei Jahren war die Frage aufgekommen, ob Puschkin- und Fontaneschule nicht in einem Gebäude zusammengelegt werden können. Nach Protest von Eltern wurde die Idee erst einmal auf Eis gelegt. Das Thema soll abschließend diskutiert werden, wenn der Entwurf des Bildungsplanes für die nächsten Jahre vorliegt.

Ausschreibung muss wiederholt werden

Doch der wurde noch gar nicht aufgestellt, musste Sozialdezernent Thomas Fengler im Hauptausschuss auf Nachfrage einräumen. Die Stadt wollte ein externes Büro mit dem Konzept beauftragen. Doch nach der ersten Ausschreibung habe sich herausgestellt, dass das eingeplante Geld für den Auftrag nicht ausreichen wird: „Die Angebote waren einfach zu teuer.“ Die Ausschreibung muss wiederholt werden; wie lange das dauert, ließ Fengler zunächst noch offen. „Angesichts der aktuellen Flüchtlingsproblematik bin ich gar nicht so traurig, dass wir es noch nicht hinbekommen“, sagt Bürgermeister Jens-Peter Golde. So könnten auch die neusten Zahlen im Bildungsplan berücksichtigt werden.

Von Reyk Grunow

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