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Wittenberger Schüler lernen Berufe kennen

Vom Polizisten bis zum Bäckerlehrling Wittenberger Schüler lernen Berufe kennen

Vom Brötchentest bis zum Anprobieren der Polizei-Rüstung: Wittenberger Oberschüler konnten am Dienstag 23 Berufsbilder hautnah kennenlernen. Die Wirtschaftsinitiative Westprignitz hatte zur Straße der Berufsideen eingeladen.

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Die künftigen Heilerziehungspfleger vom Oberstufenzentrum zeigten den Schülern die Pflegepuppe „Karsten“.

Quelle: Andreas König

Wittenberge. „So musst Du mal in den Klassenraum kommen.“ Finn Ole Paarmann zieht interessierte bis neidische Blicke auf sich. Er sieht aber auch beeindruckend aus im grünen Einsatzanzug. Schulterpolster und Schlagschutz für Arm und Bein lassen den Wittenberger Oberschüler der 9.3. fast schon wie einen Bereitschaftspolizisten im Spezialeinsatz wirken – nur die Jeans statt der Einsatzhose passt nicht ganz ins Bild.

Der Stand der Prignitzer Polizei war einer von 23, an denen sich Wittenberger Oberschüler am Dienstag über verschiedene Berufsbilder informieren konnten. Das Spektrum reichte vom Augenoptiker und Fleischer bis zum Bäcker, vom Augenoptiker bis zum Werkzeugbaubetrieb. „Straße der Berufsideen“ nennt sich das ambitionierte Projekt, das vom Netzwerk-Schule-Wirtschaft, der Wirtschaftsinitiative Westprignitz, den Wirtschaftsjunioren und der Stiftung „Fachkräfte für Brandenburg“ der IHK Potsdam organisiert wird.

Neben 140 bis 150 Schülern der 8. bis 10 Klasse nahmen auch etwa 80 bis 100 Schüler der 10. Klassen an der Veranstaltung teil. „Hinzu kamen Schüler der Förderschule und auch einige aus dem Gymnasium“, sagte Schulleiterin Sigrid Neutmann. Viele Schüler hatten einen Fragebogen dabei, den sie mit Hilfe der Informationen an den Ständen komplettierten. Besonders gefragt waren Unternehmen, die praktische Einblicke in die Arbeit gewähren konnten. Da konnten die jungen Leute bei der Lebenshilfe testen, wie es sich anfühlt, einen Rollstuhl zu schieben. Oder welche Montur ein Fleischer bei Vion in Perleberg tragen muss.

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Die Kreishandwerkerschaft hatte gleich mehrere Berufsbilder im Angebot. Bei einem kleinen Quiz mussten die Schüler Getreidesorten erkennen. Zur Belohnung gab es ein kleines Stück Kuchen oder Brötchen, je nach Geschmack. Um das leibliche Wohl ging es auch beim Stand des Hotels Ambiente. Junior-Souschef Rico Klebrowski reichte den Schülern nicht nur fruchtige Appetithäppchen, sondern erklärte ihnen gemeinsam mit Restaurantfachfrau Patricia Timm, was man als Hotel- oder Restaurantfachfrau oder -mann und eben als Koch zu tun hat.

In Wittenberge endete die diesjährige Tour durch die Oberschulen der Region. Zuvor waren die Unternehmen und Organisationen in Glöwen und Perleberg zu Gast.

„Wir sind mit der Resonanz sehr zufrieden“, sagte die Schulleiterin. Es ist bereits das vierte Mal, dass die Straße der Berufsideen in Wittenberge Station macht. Eine Neuauflage soll es auch im kommenden Jahr geben.

Anderslautenden Meldungen zum Trotz gibt es allerdings auch in diesem Jahr noch immer Schulabgänger, die keine Lehrstelle bekommen haben. Im vergangenen Schuljahr waren es an der Oberschule immerhin fünf. „Und das lag nicht an den Leistungen“ sagt Sigrid Neutmann.

Von Andreas König

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