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A10 nach schweren Lkw-Unfällen wieder frei

Südlicher Berliner Ring A10 nach schweren Lkw-Unfällen wieder frei

Ein Lkw hat am Donnerstagmorgen nach einem Unfall auf der Autobahn 10 bei Ludwigsfelde die Straße stundenlang blockiert. Das Fahrzeug stellte sich quer, das Fahrerhaus ragte in die Höhe. Aus dem Anhänger mussten 8000 Masthähnchen geborgen werden. Die Autobahn blieb stundenlang gesperrt. Die Aufräumarbeiten dauerten bis 15 Uhr.

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Der Lkw hat sich auf der Autobahn quer gestellt, das Fahrerhaus ragte in die Höhe.

Quelle: Julian Stähle

Ludwigsfelde. Zwei Lkw-Unfälle haben am Donnerstagmorgen auf der Autobahn 10 bei Ludwigsfelde für lange Staus und Umleitungen gesorgt. Einer der Lastwagen, ein Tiertransporter, war mit rund 8000 lebenden Hühnern beladen. Der Fahrer dieses Lkw war gegen 5.30 Uhr mit seinem Fahrzeug auf der eisglatten Autobahnbrücke zwischen den Auffahrten Ludwigsfelde-Ost und Ludwigsfelde-West ins Trudeln geraten und schließlich umgestürzt. Der leicht verletzte Fahrer musste von der Feuerwehr aus etwa acht Metern Höhe geborgen werden, weil sich bei dem Unfall die Fahrerkabine aufrecht gestellt hatte.

Bevor das Fahrzeug schließlich geborgen werden konnte, mussten die Tiere auf einen anderen Lkw umgeladen werden. Laut Veterinäramt des Landkreises Teltow-Fläming haben die meisten der in Transportkisten gesperrten Masthähnchen den Unfall überlebt, viele wurden aber verletzt. Die Tiere wurden zu einem Schlachthof gebracht.

Weiterer Unfall nur 300 Meter entfernt

 

Der Lkw-Fahrer musste mit einer Leiter aus seiner misslichen Lage befreit werden

Der Lkw-Fahrer musste mit einer Leiter aus seiner misslichen Lage befreit werden.

Quelle: Julian Stähle

Offenbar nur wenigen zuvor hatte sich unabhängig von diesem Unfall ein weiterer, ganz ähnlicher Unfall ereignet. Ein Lkw, beladen mit Kunststoffteilen, hatte sich nur 300 Meter von der anderen Unfallstelle entfernt gedreht. Er blockierte ebenfalls die Autobahn.

Stundenlange Aufräumarbeiten

Das Fahrerhaus ragte mehrere Meter in die Höhe

Das Fahrerhaus ragte mehrere Meter in die Höhe.

Quelle: Julian Stähle

Wegen der Unfälle und der anschließenden Aufräum- und Bergungsarbeiten bildete sich auf der A10 ein langer Stau. Die Autobahn musste in Richtung Magdeburg rund zehn Stunden lang gesperrt werden.

Der Verkehr wurde über die Ausfahrt Ludwigsfelde-Ost abgeleitet. Die Aufräumarbeiten sollten sich noch bis in die Nachmittagsstunden ziehen.

Die beiden Fahrer, 60 und 39 Jahre alt, kamen mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus.

Als Grund für die Unfälle nannte eine Polizeisprecherin zu schnelles Fahren.

Um kurz nach 15 Uhr gab es dann die Entwarnung von der Polizei: Die Bergungsarbeiten auf dem südlichen Berliner seien abgeschlossen. Die Mitarbeiter der Autobahnmeisterei haben die Fahrbahnen bereinigt.

Die A10 in Fahrtrichtung Magdeburg, so eine Sprecherin, sei ab der Anschlussstelle Ludwigsfelde- Ost wieder für den Verkehr freigegeben.

Von MAZonline

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