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Anton-Saefkow-Allee wird repariert

Straßenbau in Brandenburg Anton-Saefkow-Allee wird repariert

Eine der schlimmsten Buckelpisten in der Stadt soll im Sommer repariert werden – schließlich erschließt sie unter anderem Justizvollzugsanstalt und Asklepios-Klinik. Für den 1300 Meter langen Abschnitt reicht das Geld allerdings nur für eine neue Deckschicht.

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Solche Schlaglöcher sind nicht stoßdämpferfreundlich.

Quelle: Volkmar Maloszyk

Brandenburg/H. Nach vielen Jahren als Schlaglochpiste wird in diesem Sommer die Anton-Saefkow-Allee instandgesetzt – und zwar auf 1300 Metern Länge von der Straßenbahnquerung bis zur Max-Josef-Metzger-Straße. Der Abschnitt von der Gördenallee bis zur Tramquerung war im Jahr 2011 erneuert worden. Seitdem wurde der zweite Bauabschnitt aus Gründen der Geldnot immer wieder aufgeschoben. Aufgrund der langen Nutzungsdauer und der immer größer werdenden Schäden war das Vorhaben immer wieder in den Haushaltsberatungen angemeldet worden, fand aber keine Berücksichtigung – vor der Bundesgartenschau waren Innenstadtprojekte wichtiger.

„Die Fahrbahn und auch die Bankette sowie sonstige Seitenanlagen sind mittlerweile in so schlechtem Zustand, dass sie nicht mehr zumutbar sind. Deshalb ist es gelungen, Kämmerer Steffen Scheller zur Mittelfreigabe zu bewegen“, sagt der Stadtentwicklungsbeigeordnete Michael Brandt. Schließlich werden über die Anton-Saefkow-Allee die Justizvollzugsanstalt und die Asklepiosklinik erschlossen, es gibt weitere Pflege- und Sozialeinrichtungen, Kindertages- und Sportstätten sowie Wohnbebauung und Kleingärten entlang der Straße im Westen der Stadt.

Im diesjährigen Bauabschnitt wird die Straßenbahnquerung ertüchtigt und der Bahnübergang der alten Industriebahn verschwindet. Die noch vorhandene Asphaltschicht wird gefräst, gereinigt und mit einer neuen Asphaltschicht überzogen. Quergefälle werden korrigiert, damit Regenwasser ablaufen kann, zudem wird die Straßenentwässerung optimiert. Dazu gehört auch das Entsiegeln kleinerer Nebenflächen. Einmündungen und Zufahrten sind anzupassen. Die zu erneuernde Fahrbahndecke hat eine Fläche von 7800 Quadratmetern, die Kosten für alle Arbeiten werden auf 270 000 Euro geschätzt, derzeit wird die Ausschreibung der Leistungen in der Verwaltung vorbereitet. Realisiert werden die Arbeiten im dritten Quartal.

Von André Wirsing

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