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B 5 durch Ribbeck wird ausgebaut

Autofahrer brauchen bald Geduld B 5 durch Ribbeck wird ausgebaut

Der Landesbetrieb Straßenwesen baut in diesem Jahr die B 5-Ortsdurchfahrt Ribbeck aus. Im Mai soll es damit losgehen. Entstehen sollen unter anderem ein drei Meter breiter Geh- und Radweg sowie eine Querungshilfe mit Zebrastreifen. Zudem wird dort eine ordnungsgemäße Regenentwässerung errichtet.

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Die Radfahrer sind derzeit nur durch eine gestrichelte Linie vom Autoverkehr getrennt.

Quelle: Andreas Kaatz

Ribbeck. Geduld müssen in diesem Jahr Autofahrer mitbringen, die regelmäßig auf der B 5 durch Ribbeck fahren. Denn der Landesbetrieb Straßenwesen will die Straße über mehrere Monate umgestalten und erneuern. „Es ist für uns die letzte Ortsdurchfahrt im Nauener Bereich und mit 550 Meter eine relativ kurze“, sagt Frank Schmidt, Leiter des Regionalbereiches West. In den vergangenen Jahren wurden bereits die B 5-Ortsdurchfahrten in Lietzow und Berge auf den neuesten Stand gebracht sowie die B 273 durch Nauen.

Ab Mai wird nun in Ribbeck der Bereich zwischen den bereits neugestalteten Ortseingängen ausgebaut. Die Fahrbahn erhält eine Breite von 6,50 Meter. Die derzeit vorhandene Fußgängerampel verschwindet und wird auf der anderen Seite der Kreuzung durch eine Querungshilfe mit Mittelinsel und Zebrastreifen ersetzt, auf denen die Fußgänger gut über die Straße kommen.

Aber auch Radfahrer werden künftig sicherer leben. Momentan müssen sie sich die Fahrbahn mit den Autos teilen, abgetrennt nur durch eine gestrichelte Linie. Künftig soll auf der nördlichen Seite ein drei Meter breiter Geh- und Radweg entstehen. „Den haben wir dort angeordnet, weil sich auf dieser Seite die touristischen Ziele befinden“, erklärt Frank Schmidt. Schloss und Dorfanger, aber auch das Café Theodor können somit besser erreicht werden. Auf der südlichen Straßenseite wird es hingegen nur einen Gehweg geben, 1,50 Meter breit.

Auf Wunsch der Kommune bleiben die Bushaltestellen auf der Seite östlich der Kreuzung B 5/Fontanestraße/Zur Meierei bestehen, wenn auch an etwas anderen Stellen. Ursprünglich hatte der Landesbetrieb die Haltestellen hinter der Kreuzung neu anordnen wollen, „aber den jetzigen Kompromiss kann man eingehen“, so der Regionalbereichsleiter.

Die B 5 wird mit dem geplanten Ausbau erstmals eine ordnungsgemäße Regenentwässerung erhalten. Das gesamte Wasser soll zur Kreuzung geleitet und dann entlang der Fontanestraße bis zu deren Ende geführt werden. Hinter der Buswendeschleife kommt es in eine Reinigungsanlage und anschließend in das Grabensystem. „Wir verlegen die Leitung direkt in die Fontanestraße, die danach eine komplett neue Decke erhält“, sagt Frank Schmidt.

Die Regenentwässerung ist ebenfalls ein Punkt, bei dem der Landesbetrieb Wünsche der Stadt in seine Planung eingearbeitet hat. So wird im Bereich der Kreuzung ein Anschluss hergestellt, über den die Kommune in Zukunft das Niederschlagswasser aus dem Gebiet Zur Meierei einleiten kann. Darüber hinaus baut der Landesbetrieb auf der südlichen Straßenseite einen Ablauf, über den das Regenwasser von den Feldern bei starken Niederschlägen abgeführt werden kann.

Die historische Postsäule gegenüber, auf der anderen Straßenseite, soll während der Bauzeit entfernt und danach – restauriert und umpflastert – an der gleichen Stelle wieder errichtet werden, zwischen Geh- und Radweg. „Damit ist die Säule dann künftig von beiden Seiten erlebbar“, so Frank Schmidt, der zudem darauf hinweist, dass die Ortseingänge mit ihren Mittelinseln von den Baumaßnahmen unberührt bleiben. Lediglich die Fahrbahnbeläge sollen angefräst und mit einer neuen Deckschicht versehen werden.

Die Baumaßnahmen auf der B 5 sollen unter halbseitiger Sperrung mit Ampelregelung erfolgen. „Um jedoch die oberste Schicht aufbringen zu können, muss die Straße für etwa eine Woche voll gesperrt werden“, sagt Frank Schmidt. Dazu will man dann eine weiträumige Umleitung ausschildern. So soll der Verkehr aus Richtung Nauen über Berge, Bergerdamm, Dreibrück, Lobeofsund und Jahnberge nach Warsow geführt werden und umgekehrt über die gleiche Strecke.

Von Andreas Kaatz

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