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Bahn: Brieselang droht Einschränkungen

Kritik an künftiger Anbindung Bahn: Brieselang droht Einschränkungen

 Brieselangern, die regelmäßig mit der Regionalbahn unterwegs sind, drohen mit dem Fahrplanwechsel Mitte Dezember Einschränkungen. Beispielsweise werden die Züge nicht mehr im 30-Minuten-Takt fahren, sondern im 19/41-Minuten-Takt, was Probleme mit den Abschlüssen bringt. Die Gemeinde fordert Änderungen.

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Der Bahnhof Brieselang.
 

Quelle: Andreas Kaatz

Brieselang.  Mit einem Beschluss haben die Brieselanger Gemeindevertreter jetzt Änderungen am neuen Fahrplan ab 13. Dezember gefordert. Momentan sieht es nämlich so aus, dass der Ort künftig mit erheblichen Verschlechterungen bei der Anbindung rechnen muss. In einem Gespräch am 11. Dezember mit dem Verkehrsverbund, zu dem unter anderem auch Vertreter des Infrastrukturministeriums, Bundestagsabgeordnete, der Brieselanger Bürgermeister Wilhelm Garn sowie Christian Achilles von der Fraktion BFB eingeladen sind, will man auf Abhilfe drängen.

Achilles denkt zwar nicht, dass man den Fahrplan völlig umkrempeln kann, aber „ich glaube, dass die nächtliche Lücke geschlossen werden kann“. Denn derzeit ist vorgesehen, dass zwischen 22.37 und 23.37 Uhr kein Zug mehr ab Berlin-Hauptbahnhof Richtung Brieselang fahren wird. Die Gemeinde will erreichen, dass dazwischen doch noch eine weitere Verbindung eingerichtet wird. Außerdem wird gefordert, dass der jetzige 30-Minuten-Takt bei den Regionalbahnlinien 10 und 14 beibehalten wird. Dieser ermöglicht nämlich in Spandau einen unkomplizierten Umstieg auf die Regionalexpresslinien 2 und 4. Damit ist aber Schluss, wenn ab 13. Dezember ab Brieselang ein 19/41-Minuten-Takt gilt. In der Gegenrichtung ist es ähnlich. Man verweist zudem auf eine ungleiche Verteilung der Fahrgäste dadurch.

Die Brieselanger möchten am 11. Dezember erreichen, dass Verkehrsverbund und Ministerium „dem Regionalverkehr auf der Strecke die notwendige Priorität und Aufmerksamkeit geben“. Dazu gehört auch, dass die DB Regio es unterlässt, in Berufsverkehrszeiten Halbzüge einzusetzen, so dass regelmäßig Fahrgäste nicht mehr in die Züge kommen, die zudem teilweise veraltet sind. „Wir möchten, dass der VBB begreift, dass man beim nächsten Fahrplanwechsel mit Brieselang nicht so umgehen kann“, meint Achilles zum Anliegen des Beschlusses.

Von Andreas Kaatz

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