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Digitalisierung im Autohaus Mothor

Von bodenständig bis digital Digitalisierung im Autohaus Mothor

Mothor-Chef Frank Motejat baut zwei seiner drei Brandenburger Autohäuser komplett um. Nicht nur die Optik ändert sich, auch der Service: Der Kunde wird künftig mit allerlei elektronischen Spielereien beeindruckt und informiert.

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Geschäftsführer Frank Motejat im Skoda-Autohaus.

Quelle: Foto: JACQUELINE STEINER

Brandenburg an der Havel. Von „bodenständig“ zu „digital“: Mothor-Geschäftsführer Frank Motejat baut seine beiden Autohäuser an der Magdeburger Landstraße komplett um – das Skoda-Haus in diesem, den VW-Salon im kommenden Jahr.

„Wir haben 1997 den Grundstein für das Skoda-Haus gelegt, es wird Zeit für eine Auffrischung, der Hersteller verlangt nun ein Anpassen ans Unternehmensbild. Damals fanden wir es als ein besonderes Zeichen für Bodenständigkeit, wenn wir unseren Schau- und Verkaufsraum pflastern.“

Der Skoda-Käufer ist nach wie vor bodenständig, aber alles entwickelt sich weiter. Jetzt gibt es helle Fliesen, komplett neues Mobiliar und eine überarbeitete Kundenzone. Die Fassade wird aufgepeppt und um eine neue Eingangszone erweitert. Zudem hält die Technik Einzug: Der Kunde kann sich an Bildschirmen seinen Wagen selbst konfigurieren, Farben und Optik in verschiedenen Situationen und Hintergründen bewerten, bevor er seine Wahl trifft.

Bei Reparaturen und Inspektionen wartet der Mechaniker schon mit dem I-Pad, alle Diagnosedaten und offenen Aktionen werden dem Kunden verständlich angezeigt, es gibt auch Hinweise des Herstellers, ob für bestimmte Baureihen ein Verschleißteil zum Wechsel ansteht. „Wir können viele Abläufe deutlich straffen, müssen Formulare nicht mehr mit der Hand ausfüllen“, sagt Motejat.

Wiedereröffnung des Hauses soll am 5. September sein, an diesem Wochenende gibt es auch den großen Trödelmarkt mit 400 Händlern und 10.000 Gästen sowie die Vorstellung des neuen Skoda Superb Kombi.

Die Veränderungen am benachbarten VW-Autohaus im kommenden Jahr werden noch stärker sichtbar sein. „Da bleibt kein Stein auf dem anderen, wir müssen die Verkaufs- und auch die Werkstattfläche fast verdoppeln“, sagt der Geschäftsführer.

Von André Wirsing

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