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Ferienzeit = Stauzeit

Hier müssen Sie mit Stau rechnen Ferienzeit = Stauzeit

Am Mittwoch fangen in Brandenburg die Osterferien an, am heutigen Dienstag ist der letzte Schultag. Viele Eltern werden gleich nach Schulschluss mit ihren Kindern in den Urlaub aufbrechen. Auf einigen Brandenburger Autobahnen drohen daher lange Stehzeiten. Wir sagen, wann und wo es stauen könnte.

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Quelle: dpa

Potsdam. Zum Start der Osterferien in Brandenburg warnt der ADAC vor Staus auf den Autobahnen. Schon ab dem frühen Dienstagnachmittag sei mit erhöhtem Verkehrsaufkommen zu rechnen, teilte der Automobilclub mit. Die große Reisewelle werde dann von Mittwoch an auf den Ausfallstraßen und Autobahnen einsetzen.

Auf diesen Autobahnen wird es voraussichtlich sehr voll:

– Richtung Süden auf der A117 nahe der Anschlussstelle Waltersdorf

– Richtung Norden auf der A24 zwischen Kremmen und Fehrbellin

– Richtung Westen auf der A2 rund um Brandenburg an der Havel

– Richtung Nordost auf der A19 ist mit massiven Staus zu rechnen , weil viele Urlauber die Ostsee ansteuern. Außerdem gibt es hier Brückenbauarbeiten. Zwischen Waren und Malchow ist je Fahrtrichtung nur eine Spur frei. Autofahrer aus Brandenburg werden gegeben, diesen Bereich nach Möglichkeit weiträumig zu umfahren – etwa über die A 24 und weiter über die A 14 und die A 20.

– Generell gilt für alle Strecken in Richtung Nord- und Ostsee erhöhte Staugefahr. Betroffen sind die A11, A19/24, A9 und die A13.

Doch nicht nur in Brandenburg muss mit Staus gerechnet werden. Rund um Ostern kommt es auf vielen deutschen Autobahnen zu verstärktem Verkehr. In einem Video gibt der ADAC einen Überblick, wo und wann es noch länger dauern könnte.

Für Reisende gelten rund um die Feiertage die immer gleichen Tipps, um Staus zu vermeiden oder mit dem Stau-Stress entspannter umzugehen:

Fahren sie antizyklisch. Bedeutet: Suchen Sie sich nach Möglichkeit einen weniger beliebten Reisetag aus, an dem Sie losfahren. Und versuchen Sie die Hauptreisezeiten zu vermeiden. Am besten Sie fahren am ganz frühen Morgen oder starten ihre Reise in der Nacht.

Informieren Sie sich vorab, ob auf Ihrer Strecke Stau herrscht und planen Sie sinnvolle Umfahrungen ein. Hören Sie Verkehrsfunk oder schauen Sie im Internet nach, wo es auf ihrer Strecke zu Problemen kommen könnte. Bei Umfahrungstipps Ihres Navis sollten Sie skeptisch sein, meist sind die Umfahrungsrouten ebenfalls zugestaut und nicht schneller.

– Wenn Sie tatsächlich im Stau stehen sollten, legen Sie ruhig eine längere Pause auf einem Rasthof ein. Ist meist entspannter, als ewig im Stau zu stehen.

– Wenn Sie im Stau stehen ist es immer gut, ausreichend Essen und Trinken dabei zu haben. Besonders, wenn Kinder an Bord sind. Die freuen sich auch über Spielzeug. Bei den Snacks und Getränken sollten Sie darauf achten, dass die auch ohne Kühlung längere Zeit halten.

Noch einige Tipps, wie Sie sich im Stau verhalten sollten: Warnblinker einschalten um ihren Hintermann zu warnen, wenn Sie auf ein Stau-Ende auffahren. Lassen Sie eine Rettungsgasse frei. Bei vierspurigen Straßen liegt sie in der Mitte, bei dreispurigen zwischen der linken und mittleren Spur. Vermeiden Sie häufige Spurwechsel, die bringen meist keinen Zeitgewinn. Bremsen Sie möglichst sanft ab, um Auffahrunfälle zu vermeiden.

Von MAZonline

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