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Hohe Unfallgefahr wegen glatter Straßen

Blitzeis in Brandenburg und Berlin Hohe Unfallgefahr wegen glatter Straßen

Im Vergleicht zu Beginn der Woche ist es am Freitag zwar deutlich wärmer. Aber in der Nacht ist erneut Schnee gefallen, am Tag wird Regen erwartet. Für Autofahrer könnte das große Probleme mit sich bringen. Denn der Regen könnte auf den Straßen festfrieren. In der Nacht kam es bereits zu einigen Unfällen.

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Am Freitag wird Regen erwartet, der könnte festfrieren.

Quelle: Peter Geisler

Potsdam. Schnee in der Nacht und Regen am Tag dürften den Autofahrern in Brandenburg am Freitag das Leben schwer machen. Von Mitternacht bis zum Morgen gab es bei schwierigen Wetterverhältnissen bereits 17 Unfälle, wie die Polizei in Potsdam mitteilte. Davon betroffen waren mit zeitweiligen Sperrungen auch die Autobahnen 2, 9 und 10. Die meisten Unfälle verliefen glimpflich. Bei 13 auf die Witterung zurückzuführenden Karambolagen gab es drei Leichtverletzte. Probleme gab es vor allem auf glatten, nicht geräumten Nebenstraßen. Weniger Probleme hatten die Autofahrer dagegen auf den vom Schnee befreiten Autobahnen und Bundesstraßen, wie ein Polizeisprecher sagte.

Im Vergleich zu Beginn der Woche ist die Lage entspannter

Insgesamt entspannte sich die Lage aber im Vergleich zu den Vortagen. Die Polizei registrierte am Donnerstag bis Mitternacht 28 Unfälle mit fünf Verletzten, die auf das Wetter zurückzuführen waren. Tags zuvor waren es noch über 100 Glättunfälle gewesen.

Bei der S-Bahn ist es am Freitagmorgen bei einigen Linien zu Verspätungen und Ausfällen gekommen. Betroffen waren die Linien S5, S7, und S75, wie die S-Bahn über Twitter mitteilte.

Am Freitagmorgen sollten die Temperaturen nach dem starken Frost der vergangenen Tage ansteigen und allmählich den Gefrierpunkt erreichen. Einsetzender Regen und Tauwetter könnte nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) auch zu überfrierender Nässe führen.

Festgefahrenes Fährschiff

Auf der Oder saß auch in der Nacht ein polnisches Schiff zwischen Küstrin und Reitwein (Märkisch-Oderland) an einer Buhne auf deutscher Seite fest. Der Schlepper ist komplett vom Eis eingeschlossen. Falls es genug taut, könnte er nach Angaben des Wasser- und Schifffahrtsamtes in Eberswalde am Freitag durch Eisbrecher aus seiner misslichen Lage befreit werden.

Von MAZonline

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